Heute war es wieder so weit! Wir sind zum Lausitzring, also Autos, Autos, Autos! Hauptevent war natürlich die Deutsche Touren Masters, aber die Gastserien waren auch nicht schlecht. Von Porsche Super-Copa über Seat Leon Series und VW-Polo-CUp bis zur Supercart Serie waren sämtliche Hubraumgrößen vertreten. Die Lautesten waren die „Großen“, also die DTM-Audi- und Mercedesfabrikate, gleich danach kamen die ganz kleinen Supercarts. Diese Wagen die wie Go-Carts aussehen schaffen mit ihrem 2-Takt-Motor Geschwindigkeiten von bis zu 235km/h. Die Seat Leon Fahrer waren defenitiv die, die am radikalsten drauf waren. Von Schubsern in der Boxengasse bis zur folgenden „Beinah“-SChlägerei war alles dabei. Die Porsche waren optisch wie immer Top und auch nicht gerade langsam. Die VWs haben wir nicht fahren gesehen. Wäre wahrscheinlich aber auch nicht so das Erlebnis gewesen, nach dem DTM-Lauf.
In jenem zeigte Paul di Resta wie man Überlegenheit demonstriert. Ein unglaublicher Start-Zielsieg wie man ihn nur selten sieht. Mit einem Vorsprung von immer mindestens 4Sekunden absolvierte der Schotte die 52 Runden auf dem Eurospeedway. Publikumsliebling Ralf Schuhmacher landete nach langer, doch erfolgloser, Aufholjagd nur auf dem 14Platz.
Doch das eigentliche Highlight war wie jedes Jahr das Fahrerlager. Doch diesmal war ich erstmals nicht alleine dort unterwegs. Mein Vater und ich hatten Manuel ja mitgenommen und so machten wir zu zweit das Paddock unsicher. Nach den ersten Minuten waren wir fest entschlossen alles, aber auch wirklich alles was nicht Niet- und Nagelfest war mitzunehmen. Ganz durchgezogen haben wir das nicht. Aber insgesamt 6 Reifen sind auch nicht schlecht. Und immer mit dem ewug gleichen Spruch:“Brauchen sie das noch? Können wir das haben?“ Hat nur bei den Reifen geklappt, aber um ehrlich zu sein haben wir es auch nur da versucht. Aber die Idee eine Carbnnase, oder zumindestens Teile davon mitzunehmen war schon lustig. Nächstes Jahr dann, da räumen wir das Ding leer!
Braucht ihr den Porsche noch?


