Archiv für die Kategorie ‘Uncategorized’

h1

Wien 2009

26 April, 2009

Am Donnerstag vor den Ferien habe ich noch mit leicht depressiver Stimmung einen Blogeintrag aus dem letzten Jahr

über das Osterturnier in Wien gelesen und dachte traurig daran das ich 2009 nicht dabei sein sollte…

Bis, ja, bis am selben Tag um 22:36Uhr mein Handy geklingelt hat!
Bäm! Da war er, einer der besten Anrufe meines Lebens (okay okay, leicht übertrieben, aber Top 20 auf jeden Fall!)

„Hast du Lust mit nach Wien zu fahren?“

Was für eine Frage! Und ob ich wollte, ich wäre sogar gelaufen wenn es hätte sein müssen!
Die Aussicht auf eine Woche Wien mit der mu14, Franzi und Basketball war einfach zu verlockend um überhaupt drüber

nachzudenken ob es überhaupt etwas geben könnte was mich hätte davon abhalten können!

SO stand ich dann also am Montag, den 6.April mit gepackten Koffern am Straßenrand und hab darauf gewartet das mein

„Taxi“ mich einsammelt, was dann auch 5 Minuten nach der vereinbarten Zeit geschah. Dann ging es erst einmal in

Richtung Berlin Hauptbahnhof wo das Team auch schon auf uns wartete. Alle fuhren mit dem Zug, nur ich machte wieder

mal eine Ausnahme und wurde im Auto mit nach Wien genommen. Nach einer entspannten und unterhaltsamen Fahrt kamen

wir lange vor dem Team an und inspizierten schon mal die Unterbringung in der Astgasse 3. Als die Truppe dann

eintraf hat Chefbetreuerin Franzi mich auch erstmal ins kalte Wasser geworfen weil sie in die Stadthalle musste um

uns anzumelden, meine Aufgabe war also mit den Jungs essen zu gehen, alleine, ohne Unterstützung. Ein Alptraum! War

zumindest meine erste Befürchtung, die dann aber nicht erfüllt wurde. Die Jungs waren alle cool drauf und ich fing

an die Namen zu lernen. Nach kurzer Suche fanden wir eine Pizzeria mit sehr angenehmen Preisen und nicht allzu weit

der Unterkunft. Nach einem klärenden Gespräch mit dem Kellner bekamen wir 14 Leute sogar noch Plätze. Im Restaurant

war’s dann ein wenig laut, aber alles in Grenzen. Aufs Essen mussten wir aufgrund der Größe der Bestellung ein

wenig warten. Dafür waren die Pizzen dann aber auch riesig und wirklich sehr gut. Auf dem Rückweg konnte ich

immerhin schon mehr Namen als auf dem Hinweg.

Wieder zurück am Goethe-Gymnasium gab’s die nächste Überraschung! Der Raum war noch nicht offen, weil Franzi noch

nicht wieder da war, also hieß es warten. Eine Beschäftigung war dank des Basketballplatzes im Hinterhof der Schule

schnell gefunden und es dauerte dann auch nicht mehr all zulange bis Franzi da war und wir in den Klassenraum 1F

konnten. Kaum im Raum ging auch schon das Chaos los, jeder bezog seinen Schlafplatz, jeder wollte irgendwo liegen

wo meistens schon jemand lag. Zum Glück hat mir niemand meinen Platz streitig gemacht und das Gesuche war dann doch

relativ schnell beendet. Nach einer kurzen Einweisung ins Turnier, die Regeln und die Räumlichkeiten von Franzi für

das Team hing dann jeder mehr oder weniger seinen eigenen Gedanken nach bevor dann die ersten duschen gingen. Das

hieß aber noch lange nicht das die Nachtruhe die um 23Uhr begann eingehalten wurde, die Lichter gingen erst um

23:30 aus, bevor dann endlich Ruhe einkehrte war es kurz nach Mitternacht.

Nach einer harten und meiner Meinung nach viel zu kurzen Nacht begann auch am Dienstag der erste Spieltag. Mir tat

der Rücken weh, mir taten die Arme und Hände weh, mir taten die Knie weh. Eigentlich tat mir so ziemlich alles weh,

aber ich bin immerhin nicht mit Kopfschmerzen aufgewacht. Dafür aber mit einem Schreck, weil Mick über die

Betreuerschlafsäcke gebeugt stand um zu Fragen ob er zocken gehen könne. Sobald das „Ja, kannst du“ aus Franzis

Mund war, war Mick mit 5 anderen verschwunden. Nach einer kurzen Phase der Orientierung bin ich dann hinterher. War

eventuell nicht die klügste Entscheidung meines Lebens, ich habe festgestellt das ich früh morgens um 7 nach einer

eher schlaflosen Nacht vor meinem ersten Kaffee des Tages nicht unbedingt den goldenen Wurf habe.Aber ich hab mich

glaub ich trotz Müdigkeit ziemlich gut geschlagen. Gegen 8 waren dann alle munter und geduscht (zumindest ich) und

es ging zum ersten Frühstück des Turniers. Im Vergleich zum Vorjahr hatte sich das Frühstück nicht im geringsten

verändert, es gab immer noch die selben Brötchen, immer noch das selbe Zeugs zum drauf schmieren und der Kakao sah

auch so aus wie 2008. Aber der Kaffee war gut! Zum Glück, wäre sonst eine eher harte Woche geworden. Die Jungs

haben sich dann auch relativ schnell wieder mit anderen Dingen beschäftigt. Also sind zocken gegangen. Allerdings

konnten sie das nicht allzu lange, da Franzi Mittagsruhe angeordnet hatte. Und danach gabs dann die Teambesprechung

für das erste Spiel. Um 15:30 ging es gegen Moreno aus Italien. Mein Gott ist es schlimm ein Basketballspiel zu

beobachten ohne mit zu spielen! Ich wäre am liebsten aufs Feld gerannt und hätte mit gezockt. Ich muss auch sagen

das es toll war mit den ganzen verschiedenen Coaches zu chillen. War mal was anderes, ungewohntes. Am Ende stand es

82:65 für die Berliner. Das zweite Spiel des Tages stand dann um 18 Uhr auf dem Plan, Tirana war der nächste

Gegner. Nach einem 14:0 Lauf zu beginn fiel die Halbzeitführung entsprechend hoch aus, mit 36:6 ging es in die

Pause. Die Basketlein fingen dann allerdings an „ihre Nasen so hoch zu tragen das sie denn Ball nicht mehr sehen

konnten“. Das schlug sich natürlich auch im Ergebnis wieder,Tirana kam ran, sogar bedenklich, nur jämmerliche 7

Punkte gelangen den Baskets in der gesamten 2. Hälfte. Am Ende war der 2. Sieg drin, mit 43:34 trennten sich die

beiden Teams. Dann gabs erstmal ein Donnerwetter vom Coach für die arrogante Spielweise und die Jungs wurden unter

die Dusche geschickt, dann hatten sie ein bisschen Freizeit bevor es essen ging. Wieder ins San Stefano, unser

Standard-Restaurant. Wenigstens war ich diesmal nicht auf mich alleine gestellt, diesmal war Franzi dabei.
Nach einem üppigen Mahl ging es wieder zurück in die Unterbringung. Und auch am Dienstag wurde es wieder spät.

Mittwoch waren die Spiele dann etwas früher, also auch das Frühstück war früher. Deswegen diesmal auch 2 Tassen

Kaffee. Um 10:30 ging es gegen Vilsbiburg aus Bayern. Nach einem recht ereignislosen Spiel wurde auch diese Partie

mit 70:49 gewonnen. Um 13Uhr gab es dann das letzte Gruppenspiel gegen Klatovy aus Tcheschien. Vor dem Spiel ein

Angstgegner. Da wir zur Halbzeit knapp hinten lagen waren die Befürchtungen die wir hatten wohl nicht unberechtigt.

Zum Glück haben die Jungs in der 2. Halbzeit dann aufgedreht und das Ding doch noch recht deutlich nach Hause

gebracht. Mit 57:31 war es sogar unser höchster Sieg der Vorrunde.
Nach dem Spiel gabs eine kurze Pause für alle, dann gings los! Zum ersten und einzigen mal gabs das Essen nicht bei

unserem Stammitaliener, sondern bei McDonalds. Um zu dem zu kommen mussten wir allerdings ein gutes Stück laufen.

Aber wenn zu MiCidis geht ist man ja auch motiviert. Nach dem opulenten Mahl gings zum ersten Mal in die Wiener

Stadthalle, zum Allstar-Game der österreichischen Basketballbundesliga. Mit Three-Point-Shootout und Slam-Dunk-

Contest versteht sich. Aber erstmal hatte jeder Zeit sich um zugucken, Franzi und ich haben die Zeit genutzt, um

die Team-Reiseapotheke mit Magnesium und Blasenpflaster zu verstärken. Dann gings in Halle D. Viel zu früh, denn

nach der Vorrunde des Dunk-Contests war eine Stunde lang gar nichts los. Das Spiel war unterhaltsam, da beide Teams

nichts von Verteidigung hielten, was der Endstand von 149:143 auch ziemlich deutlich ausdrückt. Wieder in der

Unterkunft dauerte es dann sehr lange bis wirklich endlich Ruhe einkehrte. Was am nächsten Tag auch einen Straflauf

nach sich zog.

Der Donnerstag begann, wie gesagt mit einem Straflauf nach dem Frühstück. Für jede Minute die es abends zu laut

war, musste das gesamte Team eine Minute auf dem Platz laufen, macht 14Minuten Frühsport. Dann gabs Kultur zu

genießen… Es ging in die wiener Innenstadt um den Stephansdom zu bewundern. Natürlich gabs auch wieder Freizeit

die viel der Jungs nutzen um einkaufen zu gehen. Franzi, Marc, Nico, Arnd und ich machten uns auf den Weg zum

Hundertwasserhaus. Ein sehr interessantes, sehr schönes und fröhliches Gebäude. Nach dem wir eine neue

Speicherkarte für die Kamera geholt hatten gings zurück zum Stephansdom. Auf der Fahrt mit der U-Bahn hat es Franzi

dann noch ins österreichische Staatsfernsehen geschafft. Nach dem Mittagsessen fing dann die Vorbereitung für das

erste Zwischenrundenspiel an. Es wurde ein Horrorspiel, ungefähr 30Leute mit Gasfanfaren unterstützten den USC Hall

lautstärkst. Gebracht hats nichts, auch dieser Gegner wurde mit 53:zu 40 nieder gekämpft. Die nächste Zwischenrunde

war erreicht!

Am Freitag ging es hoch motiviert und eine Chance witternd gegen Göttingen. DOch wir mussten ziemlich schnell

einsehen das der spätere Turniersieger zu stark war, mit 28:57 verloren wir, doch immerhin haben wir es unter die

Top12 geschafft!
Nach der finalen Turnieransprache ging es in die Wiener Stadthall zum schwimmen. Während die Jungs ihre

Sprungkünste unter Beweis stellten bin ich ein paar Bahnen geschwommen. Es dauerte nicht lange bis die Jungs das

„Spaß“-Becken gefunden hatten. Ideal um andere unter Wasser zu drücken. Ich bin glaub ich nur an Lennart

gescheitert… DAnn, nach einer kurzen Pause fühlte ich mich fit genug um Franzi zum Wettschwimmen heraus

zufordern.
Nach dem ich den Startsprung aus Angst meine Badehose zu verlieren vergeigt hatte lag sie erstmal vorn. Zum Glück

hatte ich nicht gehört das gesagt war hin Brust, zurück Rückwärtskraul. SO hab ichs dann geschafft zur Wende mit

einer Körperlnänge vorne zu liegen und die hab ich auch nicht mehr hergegeben. Die meisten der Jungs fands

„souverän“. Erschöpft und müde gabs zum letzten Mal Essen im San Stefano. Wieder in der Unterkunft wurde der Wunsch

laut, eine Halle zu mieten um ein Team internes Freundschaftspiel zu veranstalten. Nach kurzer Uneinigkeit wurde es

ein lustig, lockeres Spiel. Nach dem Kofferpacken ging es schließlich in die letze Nachtruhe in der Schule.
Nach einem letzten Frühstück in Wien ging es für mich mit dem Auto wieder Richtung Dresden wo ich wieder Ostern

feiern wollte.
Am Sonnabend, dem 11.4. endete auf dem Rastplatz Noethnitzgrund bei Dresden mein Osterturnier Wien 2009.

Ich bedanke mich für eine tolle, lustige, unterhaltsame, anstrengende, lehrreiche und erinnerungswürdige Woche bei:

Arndt, Gregor, Fabian, Kaan, Lennart, Lucas, Marc, Marvin, Mick, Nico, Tim, Tom, Steven und natürlich auch bei

Coach Franzi für das Vertrauen in mich, mich als Betreuer mitzunehmen.

h1

Immer wieder lustig!

17 August, 2008

Ja, es gibt Dinge die sollte man nicht tun. Bei Regen Basketball spielen zum Beispiel. Das könnte unter Umständen dumm enden…

So wie am Freitag zum Beispiel, eigentlich haben Theo und ich die ganze Zeit ganz gut gespielt, aber dann, als ich auf zum letzten Mal springen wollte, bin ich weg gerutscht. Oberkörper frei trifft auf Beton. Mhh, das tat gut. Der Tag endete für mich in der Rettungstelle des Vivantes Krankenhauses im Friedrichshain. Multiple Hämatome und Abschürfungen, Schulter aus- und wieder eingekugelt, Hämatom auf der Niere, großes Hämatom auf dem Becken, Bluterguss im Kniegelenk und zur Krönung eine leichte Gehirnerschütterung. Und um das zu erfahren musste ich nur 5Stunden warten, toll, oder?

Naja, jetzt muss ich halt warten das das alles wieder heilt und dann gehts weiter.

h1

Endlich 18!

17 Juni, 2008

Ja, am Sonntag war es soweit, ich bin endlich 18 geworden. Endlich habe ich meine Menschenrechte!

Die Party begann mit grillen, danach gings zu mir und dann kam auch der Rest der Truppe, zumindest ein Teil des Restes. Denn obwohl Anne, Marcus, Ritte, Manu, Otto und Eric da waren und Marius und Theo noch gekommen waren gab es einen herben Rückschlag, auch ein wenig von mir slber verschuldet. Sie hat mich ja gefragt ob sie dennoch kommen solle, in dem Moment war ich aber so sauer das ich „Nein“ gesagt hab, naja, das nächste mal mache ich es besser. Ich war heilfroh das sie mich dann noch besucht hat. Das rückte die grandiose Stimmung meiner grandiosen Gäste ein wenig in den Background zumindest für mich, aber es ist ja immer so, das was da ist fällt nicht auf, sondern das was fehlt. Ich möchte mich auf diesem Wege noch einmal für meine Geschenke bedanken, waren echt recht kreativ. Wenn ich ein wenig dreister gewesen wäre, hätte ich die Peitsche am Sonntag schon nutzen können…

Naja, noch mal zu dir, Fräulein: das kannst du mit mir nicht machen! Das kannst du mit normalen Menschen machen, aber nicht mit mir, der ein Selbstbewusstsein wie ein Schnürsenkel hat! Ich meine, es war wirklich sozial von dir zu denken das ich zu müde sei um essen zu gehen, hätte jeder normale Mensch auch so gesehen, aber ich denk dann du magst mich gar nich so wie ich das gerne hätte. Du musst mir ab und an mal sagen das du mich lieb hast, mein Geburtstag wäre eine gute Gelegenheit gewesen, oder? Obwohl der Spruch mit der Peitsche und die Aktion heute mit „die hose war mir zu weit“ schon zeigen das du mich magst. Aber das muss man mir trotzdem ab und an sagen!

Heute durfte ich auch zum ersten Mal Praxisgebühr bezahlen, jaja, die Vorzüge der Volljährigkeit…

h1

coming Home again!

12 Juni, 2008

Es ist soweit! Die ersten „Ausreißer“ kommen zurück! Gestern Falco(hab ich leider nicht geschafft), heute war es Eric, der aus dem Flieger stieg. Es ist ein schönes Gefühl sich nach einem Jahr wieder zu sehen, ging zumindest mir so! Wir alle haben uns tierisch gefreut und dann war es nach einigem watren endlich soweit. Die Schiebetür von Gate A9 öffnete sich und heruas kam eine Mütze. Als wir „die Mütze“ erkannten gab es kein halten mehr, wir haben lauter gegröllt als alle anderen die da waren, die haben aber auch eher gequietscht. Ich war erstaunt das Eric echt für jeden Anwesenden etwas mit hatte, Danke noch mal an dieser Stelle! Jetzt biste endlich wieder da, wir haben ein Jahr aufzuholen.

h1

frische Brise

7 Mai, 2008

ja, normaler Weise herrscht sie hier, die Flaute, doch auf einmal weht eine frische Brise.

Soll heißen ich schreib jetzt mal wieder was, aber ich wäre ja nich ich wenn ichs nicht gleich wieder übertreiben würde^^

Aber von vorne, is ja in letzter Weile viel gewesen. Und da ich weiß das ihr so lange Texte sowieso nicht lest, da schreib ich lieber 4, naja mit dem hier 5, etwas kürzere. Ihr seid ja so leicht zu überlisten…

Also dann, viel Spaß beim lesen!

h1

muhahaha

2 April, 2008

ich hab es endlich geschafft (fast) alle Rechtschreibfehler in diesem Blog zu vernichten!

h1

Vienna ‘08

26 März, 2008

Leider ist es vorbei, das Osterturnier in Wien 2008, aber nächstes Jahr wieder, nächstes Jahr wieder…

Aber fangen wir von vorne an:

Tag 1: Montag, 17. 03. 2008

Ich bin also um 7Uhr losgezogen, auf dem weg zu Kevin, wo Guido uns freundlicher Weise mit dem Auto abgeholt hat um uns zum Kino international zu fahren, von da aus sollte es dann mit dem Bus losgehen. Auf den ersten Blick war der für die vielen Leute die da standen viel zu klein, aber es geschehen Zeichen und Wunder, es passten tatsächlich alle rein, die mu14, die mu16 und die glorreichen vier der mu18, begleitet wurde diese Truppe von Sascha, Marco und Guido, komplettiert von ein paar Eltern. Nach der Verabschiedung mit vielen freundlichen Grüßen und Glückwünschen von den zurückbleibenden Eltern und Franzi ging die Reise los!

Es ging auf die Autobahn, wo Kevin mit dem Versuch, den Fernseher mit Hilfe des Lüftungsreglers lauter zu schalte, für das erste Highlight der fahrt sorgte, gefolgt von Nicks Frage ob wir schon in Polen seien, nachdem wir die Deutsch-Tschechische Grenze überquert hatten.

Ich muss zugeben das ich die meiste Zeit geschlafen hab, den abenteuerlichen Umweg in Prag habe ich dennoch mitbekommen. Wie kommt man den, bitte schön, auf die Idee mit einem Reisebus eine 2m breite Einbahnstraße entlang zu fahren?

Von Wien war dann bei der Fahrt zur Schule nicht wirklich viel zu sehn, war ja dunkel, nach 10 Stunden „on the Road“. Dann hieß es Raumsuchen im 6. Bundesrealgymnasium Marchettigasse, Wien. Wir haben ihn gefunden, naja, 19 Leute können einen Klassenraum ja gar nicht verfehlen. Für Marius, Nick, Kevin und mich stellte sich nun die Frage, was uns lieber ist: Gruppenkuscheln mit der u14, oder mit der u16, wir haben uns für die u16 entschieden. Nach kurzem „Auspacken“, also dem ausrollen der Isomatten und Schlafsäcke durften wir noch mal raus, die u18 in die eine, die u16 in die andere Richtung, Und, wer hat den McDonalds gefunden? Richtig, die endlos geniale u18! Und es gibt in Wien noch den Chickenburger für einen Euro, da es nichts zum Mittag- und Abendbrot gab, bestellten wir zu 4. 18(!) Burger. Für mich ist es ein Rätsel, wie Paul G. es geschafft hat die ganze fahrt über zu essen und sich dann in Wien zu ärgern das er denn McDonalds nicht gefunden hat.

Nick, Marius und ich hatten noch die unendliche Ehre Bambergerinnen kennen zu lernen und feststellen zu müssen das die mit berliner Mädels nicht mithalten können.

Es ging dann auch nach kurzer Taktikeinweisung für das Turnier ins „Bett“, so beschissen habe ich lange nicht mehr geschlafen!

Aber die Duschen waren genial, so sauber, das war unglaubbar, und es war die beste Entscheidung die es jemals gab so zeitig duschen zu gehen, nur so war es möglich die Dusche für sich allein zu haben.

Tag 2: Montag, 18. 03. 2008

6:00 Uhr morgens aufstehen, besser gesagt geweckt werden, von Marco, mit seinem Lieblingsspruch, ich glaube wenn ich „Auf, auf ihr Hasen, hört ihr nicht die Jäger blasen“ gehört hätte, dann hätte ich einen Schreikrampf bekommen. Naja, danach durften wir das „abwechslungsreiche“ frühstück genießen. Dann ging es los, das eigentliche Turnier, so machten wir uns auf den Weg zum Schulschiff, ja die u16 hat auf einem Schiff gespielt. Das war sogar ne relativ gute Halle. Gegen Augsburg begann die Siegesserie mit einem 65:25 Erfolg. Gleich nach dem Mittagessen in der Stadthalle ging es mit weiter, diesmal war San Vendemiano an der Reihe, 49:45 hieß es am Ende für das Team aus Berlin.

für einen Teil der Mannschaft war der Spieltag damit zu ende, doch nicht für alle, einige Wenige hatten die Ehre die mu18 bei ihrer 43:70 Niederlage gegen Homberg zu unterstützen. Ziemlich depressed und hungrig ging es in die Stadthalle zum Abendbrot, danach für die Drei-Mann-Group, bestehend aus Nick, Marius und mir zu McDonalds, ich denke, ohne die amerikanische Fast-Food-Kette wären wir verhungert, weil eins steht fest, ich hab zwar von Tag zu Tag besser geschlafen, aber das essen wurde zum Ausgleich immer schlechter.

Tag 3: Mittwoch, 19, 03, 2008

Noch mal um 6 aufstehen, wieder der selbe Spruch, das selbe leckere Essen, wieder auf zum Spiel, aber andere Halle. Zum Spiel gegen Trieste ging es wieder in die Grimmgasse, wo die u18 alle ihre Niederlagen feierte; 50:83 haben uns die Italiener in die internationalen Schranken gewiesen. Den Rest des Tages ist die Drei-Mann-Group(DMG) auf eigene Faust durch Wien gezogen. Die u16 indes feierte den höchsten Sieg der Gruppenphase: 103:20 wurde ZSSDI besiegt. Am Abend sahen wir dann den nächsten und leider letzen Sieg der u16. Jordan Stars aus Jordanien:22, Berlin Baskets: 61.

Während der noch gefeiert wurde, ging die DMG zu McDonalds und bezahlten unsere Burger selber, schön blöd, als wir in die Unterkunft kamen lud Marco alle zum essen ein, wir waren aber zu satt. So machten wir uns einen schönen Abend und nutzen die Gelegenheit zu duschen während die Duschen leer waren.

Tag 4: Donnerstag, 20. 03. 2008

Endlich mal ein bisschen länger schlafen, die Play-Offs der u16 begannen erst 10:30Uhr. Leider waren sie eine Stunde später auch schon wieder vorbei. 54:69 gegen Ludwigsburg war die einzige Niederlage des Turniers, leider zum schlechtesten Zeitpunkt. Nach dem Mittagessen ging es zu den Spielen der u18, Pollingen (52:58(SCHEIß SCHIRIS!)) und die 64:89 Niederlage gegen Vienna 87 komplettierten das Osterturnier.

Am Abend chillte dann so ziemlich jeder für sich, weil keiner so wirklich zu irgendwas Lust hatte.

Achja, am Donnerstag hab ich auch Chris kennen gelernt, zum Glück ein netter Kerl, eine andere hätte mir für den Satz „Ich soll dich von deiner Freundin schön grüßen“ eine gedrückt, aber er wusste zum Glück wer ich bin, woher weiß ich nicht (Danke für die scheinbar ziemlich gute Mundpropaganda)!

Tag 5: Freitag, 21. 03. 2008

Endlich ausschlafen! Danach zocken auf dem Innenhof, ich als Schiri. Ja, ich hatte für ein paar Stunden keine Freunde mehr. Nach dem Mittagessen bleiben wir alle in der Wiener Stadthalle und sahen uns diverse Spiele an und natürlich den Slam-Dunk-Contest. Am Abend bin ich dann mit Marius, Nick, Felix, Benny und Konsti losgezogen, die Shoppingmeile von Wien erkunden, naja, gab nicht viel zu sehen, war ja alles schon zu. Aber 2 Hummer H2 zur selben Zeit, an der selben Kreuzung ist schon nicht schlecht. Um uns müde zu machen sind wir noch um die Wette die Runter-Rolltreppe hochgelaufen. Hat nichts genützt, im „Hotel“ gab’s zuviel zum lachen, wir waren viel zu aufgedreht um zu schlafen.

Tag 6: Samstag, 22. 03. 2008

Den Vormittag vergammelt und dann ging mit dem Bus wieder nach Hause. Viel war da nicht!

Zusammenfassend kann ich ehrlichen Herzens behaupten das es mir sehr viel Spaß gemacht hat eine Woche mit dieser Truppe zu verbringen, ich freue mich auf das nächste Wien, oder um aus dem Berlin Basket Forum zu zitieren: „Wenn der Hase wieder dunkt“

h1

Gottes Zeit

12 März, 2008

Jetzt ist es wieder so weit!
Es ist wieder warm, zumindest so langsam und die Hallensaison ist mehr oder weniger vorbei, also heißt es Schuhe schnüren, kurze Hosen an, ärmellose Shirts aus dem Schrank holen, die Vereinsklamotten mal wieder waschen und gut verstauen und dann nichts wie Trinken, Wechselshirt und den Ball in den Rucksack, aufs Bike geschwungen und ab auf die Straße, immer auf der Suche nach dem nächsten Streetballplatz.
Es heißt endlich wieder zocken bis es dunkel wird, und dann noch weiter, am besten im Flutlicht, oder, wenn es sein muss, im Dunkeln. Neue Leute kennen lernen und die besten Moves kopieren und für die nächste Hallensaison üben, neue Herausforderungen suchen und finden. Endlich wieder dieses unbeschreibliche Gefühl der Freiheit, das sich aus dem entspannten Fahrrad chillen und dem „Auf-dem-Platz-rumgammeln“ zusammen setzt.
Ernährt wird sich, wie es sich gehört, von Burgern, Dönern oder was sich sonst so findet. Getrunken wird Freiplatz typisch Fanta und Sprite, Cola und natürlich die drei Basketball Tees, nämlich Grüner, Gelber und Roter. Oder einfach Wasser, aber nicht aus der Flasche, sondern aus Wasserspendern neben dem Platz.
Und das dann jeden Tag, immer nach der Schule, bis in die Nacht, an Wochenenden selbstverständlich von morgens bis abends durchzocken, ist ja wohl klar^^
Freunde sieht man ja täglich draußen, für die eine oder andere Freundin könnte das ne harte Zeit werden, aber es regnet ja auch ab und zu mal…
Es ist endlich wieder die beste Zeit des Jahres, die in der das Auftreten alles ist, es zählt mal nicht die Technik sondern die miesen Tricks, mal nicht das Teamplay, sondern das Ego, auch wenn ich beides nicht kann.
Ich freu mich schon drauf neue Bekanntschaften zu machen, alte Freunde wieder zu treffen und ich freu mich drauf mit Leuten zu zocken die ich in der Hallensaison kennen gelernt hab(du weißt hoffentlich das ich dich meine!), sowie so ist es funny wenn man jemanden trifft und feststellt das man gegen den doch schon mal im Winter gespielt hat
auf diese einzig wahre Zeit, die der Freiheit, des Spaßes und der Bekanntschaften

h1

Krank

20 Februar, 2008

 

Okay, ich bin krank, und ich meine jetzt nicht das was ihr schon wisst, sondern ich habe einen grippalen Infekt, das einzig tolle an so was ist, das es mein eigener ist! Na toll, hätte ich auch drauf verzichten können…

Aber eigentlich bin ich selber Schuld, ich hätte am Samstag Abend (oder Sonntag morgen(?)) ja nicht unbedingt da solchen Unsinn machen müssen, obwohl es wirklich lustig war…

Naja, auf jeden fall lieg ich jetzt hier rum und hab nichts zu tun!

Achja, ich kann mich nur immer wieder tausendmal dafür entschuldigen das ich hier so selten was schreibe, ist halt so das ich meistens keinen Bock hab!

bis die Tage

h1

versprechen

11 Februar, 2008

ich entschuldige mich für die Unregelmäßigkeit meiner Einträge, ich verspreche ich werde mich bessern, morgen kommt wieder was