Archiv für die Kategorie ‘Sport’

h1

Wien 2009

26 April, 2009

Am Donnerstag vor den Ferien habe ich noch mit leicht depressiver Stimmung einen Blogeintrag aus dem letzten Jahr

über das Osterturnier in Wien gelesen und dachte traurig daran das ich 2009 nicht dabei sein sollte…

Bis, ja, bis am selben Tag um 22:36Uhr mein Handy geklingelt hat!
Bäm! Da war er, einer der besten Anrufe meines Lebens (okay okay, leicht übertrieben, aber Top 20 auf jeden Fall!)

“Hast du Lust mit nach Wien zu fahren?”

Was für eine Frage! Und ob ich wollte, ich wäre sogar gelaufen wenn es hätte sein müssen!
Die Aussicht auf eine Woche Wien mit der mu14, Franzi und Basketball war einfach zu verlockend um überhaupt drüber

nachzudenken ob es überhaupt etwas geben könnte was mich hätte davon abhalten können!

SO stand ich dann also am Montag, den 6.April mit gepackten Koffern am Straßenrand und hab darauf gewartet das mein

“Taxi” mich einsammelt, was dann auch 5 Minuten nach der vereinbarten Zeit geschah. Dann ging es erst einmal in

Richtung Berlin Hauptbahnhof wo das Team auch schon auf uns wartete. Alle fuhren mit dem Zug, nur ich machte wieder

mal eine Ausnahme und wurde im Auto mit nach Wien genommen. Nach einer entspannten und unterhaltsamen Fahrt kamen

wir lange vor dem Team an und inspizierten schon mal die Unterbringung in der Astgasse 3. Als die Truppe dann

eintraf hat Chefbetreuerin Franzi mich auch erstmal ins kalte Wasser geworfen weil sie in die Stadthalle musste um

uns anzumelden, meine Aufgabe war also mit den Jungs essen zu gehen, alleine, ohne Unterstützung. Ein Alptraum! War

zumindest meine erste Befürchtung, die dann aber nicht erfüllt wurde. Die Jungs waren alle cool drauf und ich fing

an die Namen zu lernen. Nach kurzer Suche fanden wir eine Pizzeria mit sehr angenehmen Preisen und nicht allzu weit

der Unterkunft. Nach einem klärenden Gespräch mit dem Kellner bekamen wir 14 Leute sogar noch Plätze. Im Restaurant

war’s dann ein wenig laut, aber alles in Grenzen. Aufs Essen mussten wir aufgrund der Größe der Bestellung ein

wenig warten. Dafür waren die Pizzen dann aber auch riesig und wirklich sehr gut. Auf dem Rückweg konnte ich

immerhin schon mehr Namen als auf dem Hinweg.

Wieder zurück am Goethe-Gymnasium gab’s die nächste Überraschung! Der Raum war noch nicht offen, weil Franzi noch

nicht wieder da war, also hieß es warten. Eine Beschäftigung war dank des Basketballplatzes im Hinterhof der Schule

schnell gefunden und es dauerte dann auch nicht mehr all zulange bis Franzi da war und wir in den Klassenraum 1F

konnten. Kaum im Raum ging auch schon das Chaos los, jeder bezog seinen Schlafplatz, jeder wollte irgendwo liegen

wo meistens schon jemand lag. Zum Glück hat mir niemand meinen Platz streitig gemacht und das Gesuche war dann doch

relativ schnell beendet. Nach einer kurzen Einweisung ins Turnier, die Regeln und die Räumlichkeiten von Franzi für

das Team hing dann jeder mehr oder weniger seinen eigenen Gedanken nach bevor dann die ersten duschen gingen. Das

hieß aber noch lange nicht das die Nachtruhe die um 23Uhr begann eingehalten wurde, die Lichter gingen erst um

23:30 aus, bevor dann endlich Ruhe einkehrte war es kurz nach Mitternacht.

Nach einer harten und meiner Meinung nach viel zu kurzen Nacht begann auch am Dienstag der erste Spieltag. Mir tat

der Rücken weh, mir taten die Arme und Hände weh, mir taten die Knie weh. Eigentlich tat mir so ziemlich alles weh,

aber ich bin immerhin nicht mit Kopfschmerzen aufgewacht. Dafür aber mit einem Schreck, weil Mick über die

Betreuerschlafsäcke gebeugt stand um zu Fragen ob er zocken gehen könne. Sobald das “Ja, kannst du” aus Franzis

Mund war, war Mick mit 5 anderen verschwunden. Nach einer kurzen Phase der Orientierung bin ich dann hinterher. War

eventuell nicht die klügste Entscheidung meines Lebens, ich habe festgestellt das ich früh morgens um 7 nach einer

eher schlaflosen Nacht vor meinem ersten Kaffee des Tages nicht unbedingt den goldenen Wurf habe.Aber ich hab mich

glaub ich trotz Müdigkeit ziemlich gut geschlagen. Gegen 8 waren dann alle munter und geduscht (zumindest ich) und

es ging zum ersten Frühstück des Turniers. Im Vergleich zum Vorjahr hatte sich das Frühstück nicht im geringsten

verändert, es gab immer noch die selben Brötchen, immer noch das selbe Zeugs zum drauf schmieren und der Kakao sah

auch so aus wie 2008. Aber der Kaffee war gut! Zum Glück, wäre sonst eine eher harte Woche geworden. Die Jungs

haben sich dann auch relativ schnell wieder mit anderen Dingen beschäftigt. Also sind zocken gegangen. Allerdings

konnten sie das nicht allzu lange, da Franzi Mittagsruhe angeordnet hatte. Und danach gabs dann die Teambesprechung

für das erste Spiel. Um 15:30 ging es gegen Moreno aus Italien. Mein Gott ist es schlimm ein Basketballspiel zu

beobachten ohne mit zu spielen! Ich wäre am liebsten aufs Feld gerannt und hätte mit gezockt. Ich muss auch sagen

das es toll war mit den ganzen verschiedenen Coaches zu chillen. War mal was anderes, ungewohntes. Am Ende stand es

82:65 für die Berliner. Das zweite Spiel des Tages stand dann um 18 Uhr auf dem Plan, Tirana war der nächste

Gegner. Nach einem 14:0 Lauf zu beginn fiel die Halbzeitführung entsprechend hoch aus, mit 36:6 ging es in die

Pause. Die Basketlein fingen dann allerdings an “ihre Nasen so hoch zu tragen das sie denn Ball nicht mehr sehen

konnten”. Das schlug sich natürlich auch im Ergebnis wieder,Tirana kam ran, sogar bedenklich, nur jämmerliche 7

Punkte gelangen den Baskets in der gesamten 2. Hälfte. Am Ende war der 2. Sieg drin, mit 43:34 trennten sich die

beiden Teams. Dann gabs erstmal ein Donnerwetter vom Coach für die arrogante Spielweise und die Jungs wurden unter

die Dusche geschickt, dann hatten sie ein bisschen Freizeit bevor es essen ging. Wieder ins San Stefano, unser

Standard-Restaurant. Wenigstens war ich diesmal nicht auf mich alleine gestellt, diesmal war Franzi dabei.
Nach einem üppigen Mahl ging es wieder zurück in die Unterbringung. Und auch am Dienstag wurde es wieder spät.

Mittwoch waren die Spiele dann etwas früher, also auch das Frühstück war früher. Deswegen diesmal auch 2 Tassen

Kaffee. Um 10:30 ging es gegen Vilsbiburg aus Bayern. Nach einem recht ereignislosen Spiel wurde auch diese Partie

mit 70:49 gewonnen. Um 13Uhr gab es dann das letzte Gruppenspiel gegen Klatovy aus Tcheschien. Vor dem Spiel ein

Angstgegner. Da wir zur Halbzeit knapp hinten lagen waren die Befürchtungen die wir hatten wohl nicht unberechtigt.

Zum Glück haben die Jungs in der 2. Halbzeit dann aufgedreht und das Ding doch noch recht deutlich nach Hause

gebracht. Mit 57:31 war es sogar unser höchster Sieg der Vorrunde.
Nach dem Spiel gabs eine kurze Pause für alle, dann gings los! Zum ersten und einzigen mal gabs das Essen nicht bei

unserem Stammitaliener, sondern bei McDonalds. Um zu dem zu kommen mussten wir allerdings ein gutes Stück laufen.

Aber wenn zu MiCidis geht ist man ja auch motiviert. Nach dem opulenten Mahl gings zum ersten Mal in die Wiener

Stadthalle, zum Allstar-Game der österreichischen Basketballbundesliga. Mit Three-Point-Shootout und Slam-Dunk-

Contest versteht sich. Aber erstmal hatte jeder Zeit sich um zugucken, Franzi und ich haben die Zeit genutzt, um

die Team-Reiseapotheke mit Magnesium und Blasenpflaster zu verstärken. Dann gings in Halle D. Viel zu früh, denn

nach der Vorrunde des Dunk-Contests war eine Stunde lang gar nichts los. Das Spiel war unterhaltsam, da beide Teams

nichts von Verteidigung hielten, was der Endstand von 149:143 auch ziemlich deutlich ausdrückt. Wieder in der

Unterkunft dauerte es dann sehr lange bis wirklich endlich Ruhe einkehrte. Was am nächsten Tag auch einen Straflauf

nach sich zog.

Der Donnerstag begann, wie gesagt mit einem Straflauf nach dem Frühstück. Für jede Minute die es abends zu laut

war, musste das gesamte Team eine Minute auf dem Platz laufen, macht 14Minuten Frühsport. Dann gabs Kultur zu

genießen… Es ging in die wiener Innenstadt um den Stephansdom zu bewundern. Natürlich gabs auch wieder Freizeit

die viel der Jungs nutzen um einkaufen zu gehen. Franzi, Marc, Nico, Arnd und ich machten uns auf den Weg zum

Hundertwasserhaus. Ein sehr interessantes, sehr schönes und fröhliches Gebäude. Nach dem wir eine neue

Speicherkarte für die Kamera geholt hatten gings zurück zum Stephansdom. Auf der Fahrt mit der U-Bahn hat es Franzi

dann noch ins österreichische Staatsfernsehen geschafft. Nach dem Mittagsessen fing dann die Vorbereitung für das

erste Zwischenrundenspiel an. Es wurde ein Horrorspiel, ungefähr 30Leute mit Gasfanfaren unterstützten den USC Hall

lautstärkst. Gebracht hats nichts, auch dieser Gegner wurde mit 53:zu 40 nieder gekämpft. Die nächste Zwischenrunde

war erreicht!

Am Freitag ging es hoch motiviert und eine Chance witternd gegen Göttingen. DOch wir mussten ziemlich schnell

einsehen das der spätere Turniersieger zu stark war, mit 28:57 verloren wir, doch immerhin haben wir es unter die

Top12 geschafft!
Nach der finalen Turnieransprache ging es in die Wiener Stadthall zum schwimmen. Während die Jungs ihre

Sprungkünste unter Beweis stellten bin ich ein paar Bahnen geschwommen. Es dauerte nicht lange bis die Jungs das

“Spaß”-Becken gefunden hatten. Ideal um andere unter Wasser zu drücken. Ich bin glaub ich nur an Lennart

gescheitert… DAnn, nach einer kurzen Pause fühlte ich mich fit genug um Franzi zum Wettschwimmen heraus

zufordern.
Nach dem ich den Startsprung aus Angst meine Badehose zu verlieren vergeigt hatte lag sie erstmal vorn. Zum Glück

hatte ich nicht gehört das gesagt war hin Brust, zurück Rückwärtskraul. SO hab ichs dann geschafft zur Wende mit

einer Körperlnänge vorne zu liegen und die hab ich auch nicht mehr hergegeben. Die meisten der Jungs fands

“souverän”. Erschöpft und müde gabs zum letzten Mal Essen im San Stefano. Wieder in der Unterkunft wurde der Wunsch

laut, eine Halle zu mieten um ein Team internes Freundschaftspiel zu veranstalten. Nach kurzer Uneinigkeit wurde es

ein lustig, lockeres Spiel. Nach dem Kofferpacken ging es schließlich in die letze Nachtruhe in der Schule.
Nach einem letzten Frühstück in Wien ging es für mich mit dem Auto wieder Richtung Dresden wo ich wieder Ostern

feiern wollte.
Am Sonnabend, dem 11.4. endete auf dem Rastplatz Noethnitzgrund bei Dresden mein Osterturnier Wien 2009.

Ich bedanke mich für eine tolle, lustige, unterhaltsame, anstrengende, lehrreiche und erinnerungswürdige Woche bei:

Arndt, Gregor, Fabian, Kaan, Lennart, Lucas, Marc, Marvin, Mick, Nico, Tim, Tom, Steven und natürlich auch bei

Coach Franzi für das Vertrauen in mich, mich als Betreuer mitzunehmen.

h1

die “geilste” Woche meines Lebens

9 November, 2008

Naja, fing ja schon mal gut an, Schule nach den Ferien. Fand ich schon immer zum kotzen, aber dieses mal nicht nur im übertragenen Sinne, sondern wortwörtlich. Und auch ansonsten gings mir nicht unbedingt toll. Also am Nachmittag zum Arzt. Ab da gings dann bergab und zwar nicht zu knapp. Das Leben ist nicht fair, wars nie, wirds nie sein. Diagnose: Herzprobleme! Aussage des Arztes: Herr Schüller, wenn sie Sport treiben könnten sie im moment daran sterben. Fuck! Das war einer der härtesten Schläge die ich in meinem bisherigen Leben hinnehmen musste. Kein Sport im moment, wenn ich Pech habe vielleicht nie wieder. Und dann dieses Wort: sterben. Das kommt von Tod sein, das muss man sich mal geben. Wenn ich Sport treibe, könnte ich sterben. Im ersten Moment war das nur ärgerlich, aber jetzt, nach längerem Nachdenken ist da noch etwas Anderes dazu gekommen. Angst. Ich bin 18 Jahre alt und muss damit rechnen das das Leben das ich bisher geführt habe nicht mehr möglich sein wird. Eine Partie Basketball könnte mich umbringen. Ja, Angst. Kann man nur hoffen das es nichts Schlimmes ist. Und dann bin ich bald wieder da.

Am Dienstag ist dann nichts Besonderes passiert, war auch ziemlich mit mir selber beschäftigt.

Mittwoch war auch nichts, aber echt nicht. Donnerstag dasselbe. Am Freitag hab ich dann mein 24-Stunden-Blutdruckmessgerät bekommen. Das Ding hat mich echt genervt. Alle 10 Minuten hat es sich aufgepumt, angenehm ist anders.

Freitag abend dann Kino mit Paul, James Bond Originalversion, ich hab erstaunlich viel verstanden.

Samstag dann wieder mal Kampfgericht. Früher als geplant, eine Halbzeit lang 24-Sekunden und Spieluhr, aber mach ich ja gerne. Dann das Hauptspiel, naja, standard halt.

Und heute wollte ich eigentlichmit einer Freundin essen gehen, gut sie ist krank, wusste ich ja auch, aber 1Stunde vorher abzusagen, naja, muss nicht sein!

Ich hätte mich gerne mit ihr unterhalten, aber seid wann geht es dann nach mir.

Fuck, ich weiß gar nich warum mich das so fertig macht.

Ich wollte wirklich gerne mit dir reden, schon eine ganze Weile.

Naja, danke Paul für die zweite Runde Kino, tat gut.

Diese Woche hab ich gelernt das ich Grenzen habe, heute das ich vieles überdenken muss.

Ich hasse euch alle, aber ich brauch euch.

h1

Entschuldigung, Ferien-/Party-Alarm und harte Arbeit…

11 August, 2008

Also, als erstes die Entschuldigung: Sorry das ich hier (wiedermal) eine Ewigkeit nichts rein geschrieben hab. Warum? Naja, ich könnte jetzt viele Dinge sagen, zum Beispiel das ich keine Zeit hatte, das nichts passiert ist, was es Wert gewesen wäre, oder oder oder, aber das wäre alles mehr oder weniger gelogen. Die Wahrheit ist das ich eine verdammt faule Sau bin und einfach keinen Bock hatte. Ich bin darauf nicht stolz und ich könnte es ändern, aber auch darauf habe ich keine Lust. Ich weiß nicht ob es etwas bringt Besserung zu geloben, weil das habe ich schon oft getan, aber wirklich gebracht hat es nie etwas. Dennoch ein weiteres Mal: ich werd hier in Zukunft regelmäßiger den ein oder anderen Artikel rein schreiben.

So, was ist den nun in der jüngsten, oder doch nicht so jungen Vergangenheit passiert?

Es gab Zeugnisse, hüllen wir einen Mantel des Schweigens um die Noten, aber das heißt natürlich auch das jetzt endlich Ferien sind! Woo-hoo! Ferien bedeutet: wir hatten schon eine Woche ProWo, das heißt: Mittwoch Matrix mit Ritte. War echt lustig, ich werd öfter mit ihm in ne Disco gehen (hast du das gelesen? Ja, dich meine ich!). Naja, SPlash war halt, aber das hab ich ja geschrieben. Dann, was noch? Achja, Arbeiten. Auch ganz toll! Ich durfte für 2 Wochen nach Sachsen-Anhalt, nach Bitterfeld um genauer zu sein, obwohl es Bitterfeld ja gar nicht mehr gibt, bürokratisch betrachtet, das heißt jetzt Anhalt-Bitterfeld und umfasst Bitterfeld, Wolfen und ich glaube auch Sandersdorf. Auf jeden Fall durfte ich 2 Wochen lang, oder besser gesagt 72 Stunden in der Firma meines Vaters arbeiten. Körperlich arbeiten. OMG! Das war echt anstrengend. Am ersten Tag war es rasenmähen, nur Rasenmähen, am zweiten Tag war es Rasenmähen, aber diesmal mit einem Freischneider und so weiter, die ganze Zeit. Hat aber wenigstens gut Geld gebracht, mir 5 Wochen Fitnessstudio erspart und mich gebräunt wie 2 Wochen SPanien, oder ein ähnliches südliches Land.

Als ich wiederkehrte war es ein sonniger Samstag und ich hatte wieder ein volles Programm. Erst einmal Biermeile 2008 mit Paul. Ja, war lustig. Muss man sagen, und das was wir getrunken haben hat auch geschmeckt. War auch schön mal wieder ein bisschen zu chillen, so nach 2 Wochen Kaff. Aber das Highlight stand dann am Abend an: Was? Party! Wer? Ritte und ich! Wo? FritzClub Berlin!

Wir sind dann nachdem wir zur falschen Öffnungszeit und eine Stunde gewartet hatten, rein gegangen. Erstmal, um warm zu werden und unser Gespräch nicht zu abrupt abzubrechen an die Bar im Sommergarten. Danach haben wir dann angefangen die Tanzfläche unsicher zu machen. Ich muss sagen am Anfang fand ich den DJ echt schlecht. Aber mit der Zeit wurde er immer besser! Bis zur Perfektion. Alle möglichen Hits, ob Black Music, R’n'B oder All-Time Classics, es war alles dabei und alles gut gemischt. Gegen 4Uhr haben wir den Club dann verlassen um dann am Mittwoch den nächsten zu betreten, aber dazu später.

Seit Sonntag habe ich eine Art Gastschwester für 3 Wochen. Wir verstehen uns gut und ich denke das wird auch so bleiben. Wir machen auch ab und an mal das ein oder andere zusammen. Annika versteht sich auch gut mit meinen anderen Leuten, zumindest mit dennen die sie bisher kennen gelernt hat, als da wären: Marcel, Paul, Joe und Hippo. Ein großer Vorteil an der ganzen Sache ist, und das ist wirklich nicht zu unterschätzen, ist, das wir eine gemeinsame Freundin haben. Dadurch das zwei von Franzis Leuten unter dem selben Telefonanschluß zu erreichen sind ruft sie auch mal selber an! Ungelogen, überraschend, aber ungelogen. Naja, auf jeden Fall hat sie sich seit langem mal wieder gemeldet und wir haben uns sogar vorgenommen was zusammen zu unternehmen. Es bestand sogar die Möglichkeit das sie und ich zusammen ins Matrix gehen würden, ist dann nichts draus geworden, aber naja, manche Pillen muss man schlucken und nicht kauen. (Bäm, was für ein krasses Ding ist das denn?) SO bin ich dann am Mittwoch gegen 22Uhr losgefahren in Richtung Matrix, mit dem Fahrrad. Das ist ein echtes Abenteuer, mit einem Fahrrad ohne jegliche Beleuchtung zur Warschauer Straße zu fahren, aber es macht Spaß. Als ich angekommen war bin ich auch ohne anstehen und bezahlen reingekommen, der Pleasurecard sei dank. Auf jeden Fall war ich dann im Club und hab angefangen Ritte zu suchen, wir wollten uns drinnen treffen weil er sich noch mit ein paar anderen treffen wollte. Leider wusste ich nich wann und wo. Ich hab dann zum Glück Cordy getroffen und wir haben eine ganze Weile geplappert, war auch mal schön. Wer weiß was passiert wäre wenn ich sie nicht getroffen hätte…, dann wäre ich wahrscheinlich schön um 23Uhr wieder abgehauen. Ich bin mindestens eine Stunde durch die Katakomben geirrt und hab mich halbtot gesucht, gefunden hab ich niemanden, bis ich auf einmal über Robs und Pansen gestolpert bin. Wie der ZUfall so spielt waren sie auf den Weg zum Treffpunkt mit Ritte. Um Null Uhr schloß sich dann die 5er Gruppe zusammen und der lustige Teil des Abends begann. Der Dj war gut, aber nicht sehr gut, und er hatte defenitiv Schwankungen. Um 4:30 sind die anderen 4 abgehauen, aber mir gefiels und so bin ich geblieben. Ich hab dann auch mit verschiedenen lustigen Leuten getanzt, bis der Dj gegen halb 6 dann so schlecht wurde das ich gegangen bin. Meine beiden größten Befürchtungen waren a) das mein Fahrrad weg sein könnte und b) das es nach über 6 Stunden tanzen echt hart sein könte mit dem Fahrrad zurück zu fahren. Es erfüllte sich keine meiner Befürchtungen, ganz im Gegenteil, es war ein echtes Vergnügen nach so einer Nacht durch den Morgen zu radeln.

Den Tag hätte ich schlauerweise mit schlafen verbringen sollen, aber ey, seit wann tu ich was gut für mich wäre? Also bin ich mit Hippo und Jojo Basketball zocken gegangen. Respekt Joe, dein Wurf ist krass und auch ansonsten war es ein lustiger Nachmittag, der aber noch besser wurde. Fahrschule stand an! Ich bin schon besser gefahren, aber es ging. Auto fahren macht wirklich Spaß. Eigentlich soll ja keiner wissen das ich Fahrschule mache, aber den Blog liest ja eh keine Sau und die die ihn lesen die wissen es. Hundemüde und total erschöpft kam ich dann nach hause um mich auf das nächste Highlight des Tages vorzubereiten. DVD-Abend, mit Annika plus Spezial Guest Franzi. Es gab Kritk an the big Lebowski, er sei zu anstrengend gewesen, weil Einer flog übers Kuckucksnest schon hart und seltsam gewesen sei. Das muss man sich mal geben, the big Lebowski zu anstrengend! Und überhauot, Kritik am Film der Filme! Naja, es sei ihnen vergeben. Beide hatten starken Muskelkater und waren erschöpft vom Training. Franzi wird sich jetzt wieder einmal ein Weilchen nicht melden, aber diesmal weiß ich wenigstens warum nicht. Im Vergleich zu vorher!!!! (Wenn du das liest, denk mal drüber nach!) das war ein Monat, meine Gute!

Okay, ich glaub das reicht dann auch langsam mal wieder, glaub ich.

Ach nein! Da fehlt noch was!

Das Wochenende war ich wieder im Anhaltinischen. Ich hab da übrigens auch basketball gespielt, bei den BSW Sixers, die waren echt lustig drauf die Jungs in der u20, und Wunder über Wunder, ich war richtig gut. Ich hab mir viel mehr getraut, viel mehr gemacht, viel mehr getroffen und überhaupt viel mehr gekonnt, zusammenfassend war ch einfach besser, echt gut. Ganz anders als hier. Ich glaube Fight CLub könnte recht haben: Wenn du an einem anderen Ort, zu einer anderen Zeit aufwachst, dann könntest du auch als völlig neuer Mensch afwachen, oder auftreten zumindest, wie in meinem Falle.

Aber das wollte ich jetzt gar nicht erzählen, ich war wieder im Süden um mir ein Ballett anzusehen, eines das erst ab 18 freigegeben ist. “Marquis de Sade-Der Mensch ist ein schönes, böses Tier” Ein biographisches Stück über eben Marquis de Sade, nach ihm ist der Sadismus bennant. Seiner Ansicht nach ist der Lustgewinn aus den Schmerzen anderer die eindeutigste Form der menschlichen Sexualität. Noch fragen warum das ab 18 ist? Naja, so hart war das dann eigentlich auch wieder nicht, es war nicht gruselig, oder brutal, aber gut, tanzt das mal… Aber ich denke es ging auch um das Verständnis. Es gab viel Kritik an der Kirche und dem damaligen Staat, de Sade war ein Verfechter des Anarchismus. Und in Ballett mit Klassik, Punkrock, Industriellelektro und Technomusik ist auch mal krass. Aber auch so war es ein wirklich gutes Stück, sehr interessant und ich werd wohl mal versuchen eines der von de Sade geschriebenen Bücher in die Hand zu kriegen.

SO das war jetzt aber wirklich genug. Bis zum nächsten mal habt ihr genug zum lesen, falls ihr sie zählen wollt, das kann ich euch ersparen, das hier sind genau 1500 Wörter.

Und Tschüss! Bis zum Nächsten mal.

h1

Endlich 18!

17 Juni, 2008

Ja, am Sonntag war es soweit, ich bin endlich 18 geworden. Endlich habe ich meine Menschenrechte!

Die Party begann mit grillen, danach gings zu mir und dann kam auch der Rest der Truppe, zumindest ein Teil des Restes. Denn obwohl Anne, Marcus, Ritte, Manu, Otto und Eric da waren und Marius und Theo noch gekommen waren gab es einen herben Rückschlag, auch ein wenig von mir slber verschuldet. Sie hat mich ja gefragt ob sie dennoch kommen solle, in dem Moment war ich aber so sauer das ich “Nein” gesagt hab, naja, das nächste mal mache ich es besser. Ich war heilfroh das sie mich dann noch besucht hat. Das rückte die grandiose Stimmung meiner grandiosen Gäste ein wenig in den Background zumindest für mich, aber es ist ja immer so, das was da ist fällt nicht auf, sondern das was fehlt. Ich möchte mich auf diesem Wege noch einmal für meine Geschenke bedanken, waren echt recht kreativ. Wenn ich ein wenig dreister gewesen wäre, hätte ich die Peitsche am Sonntag schon nutzen können…

Naja, noch mal zu dir, Fräulein: das kannst du mit mir nicht machen! Das kannst du mit normalen Menschen machen, aber nicht mit mir, der ein Selbstbewusstsein wie ein Schnürsenkel hat! Ich meine, es war wirklich sozial von dir zu denken das ich zu müde sei um essen zu gehen, hätte jeder normale Mensch auch so gesehen, aber ich denk dann du magst mich gar nich so wie ich das gerne hätte. Du musst mir ab und an mal sagen das du mich lieb hast, mein Geburtstag wäre eine gute Gelegenheit gewesen, oder? Obwohl der Spruch mit der Peitsche und die Aktion heute mit “die hose war mir zu weit” schon zeigen das du mich magst. Aber das muss man mir trotzdem ab und an sagen!

Heute durfte ich auch zum ersten Mal Praxisgebühr bezahlen, jaja, die Vorzüge der Volljährigkeit…

h1

Braucht ihr das noch?

18 Mai, 2008

Heute war es wieder so weit! Wir sind zum Lausitzring, also Autos, Autos, Autos! Hauptevent war natürlich die Deutsche Touren Masters, aber die Gastserien waren auch nicht schlecht. Von Porsche Super-Copa über Seat Leon Series und VW-Polo-CUp bis zur Supercart Serie waren sämtliche Hubraumgrößen vertreten. Die Lautesten waren die “Großen”, also die DTM-Audi- und Mercedesfabrikate, gleich danach kamen die ganz kleinen Supercarts. Diese Wagen die wie Go-Carts aussehen schaffen mit ihrem 2-Takt-Motor Geschwindigkeiten von bis zu 235km/h. Die Seat Leon Fahrer waren defenitiv die, die am radikalsten drauf waren. Von Schubsern in der Boxengasse bis zur folgenden “Beinah”-SChlägerei war alles dabei. Die Porsche waren optisch wie immer Top und auch nicht gerade langsam. Die VWs haben wir nicht fahren gesehen. Wäre wahrscheinlich aber auch nicht so das Erlebnis gewesen, nach dem DTM-Lauf.
In jenem zeigte Paul di Resta wie man Überlegenheit demonstriert. Ein unglaublicher Start-Zielsieg wie man ihn nur selten sieht. Mit einem Vorsprung von immer mindestens 4Sekunden absolvierte der Schotte die 52 Runden auf dem Eurospeedway. Publikumsliebling Ralf Schuhmacher landete nach langer, doch erfolgloser, Aufholjagd nur auf dem 14Platz.

Doch das eigentliche Highlight war wie jedes Jahr das Fahrerlager. Doch diesmal war ich erstmals nicht alleine dort unterwegs. Mein Vater und ich hatten Manuel ja mitgenommen und so machten wir zu zweit das Paddock unsicher. Nach den ersten Minuten waren wir fest entschlossen alles, aber auch wirklich alles was nicht Niet- und Nagelfest war mitzunehmen. Ganz durchgezogen haben wir das nicht. Aber insgesamt 6 Reifen sind auch nicht schlecht. Und immer mit dem ewug gleichen Spruch:”Brauchen sie das noch? Können wir das haben?” Hat nur bei den Reifen geklappt, aber um ehrlich zu sein haben wir es auch nur da versucht. Aber die Idee eine Carbnnase, oder zumindestens Teile davon mitzunehmen war schon lustig. Nächstes Jahr dann, da räumen wir das Ding leer!

Braucht ihr den Porsche noch?

h1

…ain’t nothing but trouble…

10 April, 2008

Ich versteh es nicht! Ich meine, wenn ich auf ner Party bin, und mir der Gastgeber gefällt und ich dann die wahl hab ob einer mit mir im Bett liegt, dann würde ich doch den Gastgeber nehmen, und nich einen den ich “als richtig guten Freund” sehe, oder? Naja, ich dachte sie würde mich eventuell als mehr sehen, nein, falsch, ich dachte es nicht, ich hoffte es! Hat wohl nich sollen sein! Aber wenn ich einer meiner besten Freundinnen glauben darf, dann muss ich das nicht verstehen. Würde ich wohl auch nich wenn ich es müsste! Weil “Mädchen halt auch nich immer wissen was sie wollen”, nett formuiert, den satz danach hab ich dann zwar logisch nich mehr ganz verstanden, aber egal. Ich denk mal das das so gemeint war das es auf beiden Seiten so ist, naja, egal! Ansonsten ist seit wien nicht viel passiert.

warum sollte auch? Mittlerweile hatte ich meine erste Trainingseinheit in der u20, ich fand das das ganze bei Dima anstrengender war!

Die Saison ist vorbei! Also auch meine Arbeitszeit, schade eigentlich, mir hats spaß gemacht, auch wegen euch, Ladies, ich hoffe ihr lest das(!)(und wisst wen ich meine), war lustig mit euch! Jetzt müssen wir es nur noch schaffen das wir wirklich mal alle drei zur selben Zeit nichts vorhaben, dann schaffen wir das auch mit dem Essen.

Mit Annika hab ich noch ein Hünchen zu rupfen, ich will ne Revanche! Und gegen Franzi wollte ich sowie so noch mal zocken!

so, das wars jetzt erst mal von mir, bleibt nur noch zu erwähnen das ich wegen meines Tattoos langsam nervös werde, für meine Verhältnisse ziemlich spät XD!

h1

Vienna ’08

26 März, 2008

Leider ist es vorbei, das Osterturnier in Wien 2008, aber nächstes Jahr wieder, nächstes Jahr wieder…

Aber fangen wir von vorne an:

Tag 1: Montag, 17. 03. 2008

Ich bin also um 7Uhr losgezogen, auf dem weg zu Kevin, wo Guido uns freundlicher Weise mit dem Auto abgeholt hat um uns zum Kino international zu fahren, von da aus sollte es dann mit dem Bus losgehen. Auf den ersten Blick war der für die vielen Leute die da standen viel zu klein, aber es geschehen Zeichen und Wunder, es passten tatsächlich alle rein, die mu14, die mu16 und die glorreichen vier der mu18, begleitet wurde diese Truppe von Sascha, Marco und Guido, komplettiert von ein paar Eltern. Nach der Verabschiedung mit vielen freundlichen Grüßen und Glückwünschen von den zurückbleibenden Eltern und Franzi ging die Reise los!

Es ging auf die Autobahn, wo Kevin mit dem Versuch, den Fernseher mit Hilfe des Lüftungsreglers lauter zu schalte, für das erste Highlight der fahrt sorgte, gefolgt von Nicks Frage ob wir schon in Polen seien, nachdem wir die Deutsch-Tschechische Grenze überquert hatten.

Ich muss zugeben das ich die meiste Zeit geschlafen hab, den abenteuerlichen Umweg in Prag habe ich dennoch mitbekommen. Wie kommt man den, bitte schön, auf die Idee mit einem Reisebus eine 2m breite Einbahnstraße entlang zu fahren?

Von Wien war dann bei der Fahrt zur Schule nicht wirklich viel zu sehn, war ja dunkel, nach 10 Stunden “on the Road”. Dann hieß es Raumsuchen im 6. Bundesrealgymnasium Marchettigasse, Wien. Wir haben ihn gefunden, naja, 19 Leute können einen Klassenraum ja gar nicht verfehlen. Für Marius, Nick, Kevin und mich stellte sich nun die Frage, was uns lieber ist: Gruppenkuscheln mit der u14, oder mit der u16, wir haben uns für die u16 entschieden. Nach kurzem “Auspacken”, also dem ausrollen der Isomatten und Schlafsäcke durften wir noch mal raus, die u18 in die eine, die u16 in die andere Richtung, Und, wer hat den McDonalds gefunden? Richtig, die endlos geniale u18! Und es gibt in Wien noch den Chickenburger für einen Euro, da es nichts zum Mittag- und Abendbrot gab, bestellten wir zu 4. 18(!) Burger. Für mich ist es ein Rätsel, wie Paul G. es geschafft hat die ganze fahrt über zu essen und sich dann in Wien zu ärgern das er denn McDonalds nicht gefunden hat.

Nick, Marius und ich hatten noch die unendliche Ehre Bambergerinnen kennen zu lernen und feststellen zu müssen das die mit berliner Mädels nicht mithalten können.

Es ging dann auch nach kurzer Taktikeinweisung für das Turnier ins “Bett”, so beschissen habe ich lange nicht mehr geschlafen!

Aber die Duschen waren genial, so sauber, das war unglaubbar, und es war die beste Entscheidung die es jemals gab so zeitig duschen zu gehen, nur so war es möglich die Dusche für sich allein zu haben.

Tag 2: Montag, 18. 03. 2008

6:00 Uhr morgens aufstehen, besser gesagt geweckt werden, von Marco, mit seinem Lieblingsspruch, ich glaube wenn ich “Auf, auf ihr Hasen, hört ihr nicht die Jäger blasen” gehört hätte, dann hätte ich einen Schreikrampf bekommen. Naja, danach durften wir das “abwechslungsreiche” frühstück genießen. Dann ging es los, das eigentliche Turnier, so machten wir uns auf den Weg zum Schulschiff, ja die u16 hat auf einem Schiff gespielt. Das war sogar ne relativ gute Halle. Gegen Augsburg begann die Siegesserie mit einem 65:25 Erfolg. Gleich nach dem Mittagessen in der Stadthalle ging es mit weiter, diesmal war San Vendemiano an der Reihe, 49:45 hieß es am Ende für das Team aus Berlin.

für einen Teil der Mannschaft war der Spieltag damit zu ende, doch nicht für alle, einige Wenige hatten die Ehre die mu18 bei ihrer 43:70 Niederlage gegen Homberg zu unterstützen. Ziemlich depressed und hungrig ging es in die Stadthalle zum Abendbrot, danach für die Drei-Mann-Group, bestehend aus Nick, Marius und mir zu McDonalds, ich denke, ohne die amerikanische Fast-Food-Kette wären wir verhungert, weil eins steht fest, ich hab zwar von Tag zu Tag besser geschlafen, aber das essen wurde zum Ausgleich immer schlechter.

Tag 3: Mittwoch, 19, 03, 2008

Noch mal um 6 aufstehen, wieder der selbe Spruch, das selbe leckere Essen, wieder auf zum Spiel, aber andere Halle. Zum Spiel gegen Trieste ging es wieder in die Grimmgasse, wo die u18 alle ihre Niederlagen feierte; 50:83 haben uns die Italiener in die internationalen Schranken gewiesen. Den Rest des Tages ist die Drei-Mann-Group(DMG) auf eigene Faust durch Wien gezogen. Die u16 indes feierte den höchsten Sieg der Gruppenphase: 103:20 wurde ZSSDI besiegt. Am Abend sahen wir dann den nächsten und leider letzen Sieg der u16. Jordan Stars aus Jordanien:22, Berlin Baskets: 61.

Während der noch gefeiert wurde, ging die DMG zu McDonalds und bezahlten unsere Burger selber, schön blöd, als wir in die Unterkunft kamen lud Marco alle zum essen ein, wir waren aber zu satt. So machten wir uns einen schönen Abend und nutzen die Gelegenheit zu duschen während die Duschen leer waren.

Tag 4: Donnerstag, 20. 03. 2008

Endlich mal ein bisschen länger schlafen, die Play-Offs der u16 begannen erst 10:30Uhr. Leider waren sie eine Stunde später auch schon wieder vorbei. 54:69 gegen Ludwigsburg war die einzige Niederlage des Turniers, leider zum schlechtesten Zeitpunkt. Nach dem Mittagessen ging es zu den Spielen der u18, Pollingen (52:58(SCHEIß SCHIRIS!)) und die 64:89 Niederlage gegen Vienna 87 komplettierten das Osterturnier.

Am Abend chillte dann so ziemlich jeder für sich, weil keiner so wirklich zu irgendwas Lust hatte.

Achja, am Donnerstag hab ich auch Chris kennen gelernt, zum Glück ein netter Kerl, eine andere hätte mir für den Satz “Ich soll dich von deiner Freundin schön grüßen” eine gedrückt, aber er wusste zum Glück wer ich bin, woher weiß ich nicht (Danke für die scheinbar ziemlich gute Mundpropaganda)!

Tag 5: Freitag, 21. 03. 2008

Endlich ausschlafen! Danach zocken auf dem Innenhof, ich als Schiri. Ja, ich hatte für ein paar Stunden keine Freunde mehr. Nach dem Mittagessen bleiben wir alle in der Wiener Stadthalle und sahen uns diverse Spiele an und natürlich den Slam-Dunk-Contest. Am Abend bin ich dann mit Marius, Nick, Felix, Benny und Konsti losgezogen, die Shoppingmeile von Wien erkunden, naja, gab nicht viel zu sehen, war ja alles schon zu. Aber 2 Hummer H2 zur selben Zeit, an der selben Kreuzung ist schon nicht schlecht. Um uns müde zu machen sind wir noch um die Wette die Runter-Rolltreppe hochgelaufen. Hat nichts genützt, im “Hotel” gab’s zuviel zum lachen, wir waren viel zu aufgedreht um zu schlafen.

Tag 6: Samstag, 22. 03. 2008

Den Vormittag vergammelt und dann ging mit dem Bus wieder nach Hause. Viel war da nicht!

Zusammenfassend kann ich ehrlichen Herzens behaupten das es mir sehr viel Spaß gemacht hat eine Woche mit dieser Truppe zu verbringen, ich freue mich auf das nächste Wien, oder um aus dem Berlin Basket Forum zu zitieren: “Wenn der Hase wieder dunkt”

h1

Gottes Zeit

12 März, 2008

Jetzt ist es wieder so weit!
Es ist wieder warm, zumindest so langsam und die Hallensaison ist mehr oder weniger vorbei, also heißt es Schuhe schnüren, kurze Hosen an, ärmellose Shirts aus dem Schrank holen, die Vereinsklamotten mal wieder waschen und gut verstauen und dann nichts wie Trinken, Wechselshirt und den Ball in den Rucksack, aufs Bike geschwungen und ab auf die Straße, immer auf der Suche nach dem nächsten Streetballplatz.
Es heißt endlich wieder zocken bis es dunkel wird, und dann noch weiter, am besten im Flutlicht, oder, wenn es sein muss, im Dunkeln. Neue Leute kennen lernen und die besten Moves kopieren und für die nächste Hallensaison üben, neue Herausforderungen suchen und finden. Endlich wieder dieses unbeschreibliche Gefühl der Freiheit, das sich aus dem entspannten Fahrrad chillen und dem “Auf-dem-Platz-rumgammeln” zusammen setzt.
Ernährt wird sich, wie es sich gehört, von Burgern, Dönern oder was sich sonst so findet. Getrunken wird Freiplatz typisch Fanta und Sprite, Cola und natürlich die drei Basketball Tees, nämlich Grüner, Gelber und Roter. Oder einfach Wasser, aber nicht aus der Flasche, sondern aus Wasserspendern neben dem Platz.
Und das dann jeden Tag, immer nach der Schule, bis in die Nacht, an Wochenenden selbstverständlich von morgens bis abends durchzocken, ist ja wohl klar^^
Freunde sieht man ja täglich draußen, für die eine oder andere Freundin könnte das ne harte Zeit werden, aber es regnet ja auch ab und zu mal…
Es ist endlich wieder die beste Zeit des Jahres, die in der das Auftreten alles ist, es zählt mal nicht die Technik sondern die miesen Tricks, mal nicht das Teamplay, sondern das Ego, auch wenn ich beides nicht kann.
Ich freu mich schon drauf neue Bekanntschaften zu machen, alte Freunde wieder zu treffen und ich freu mich drauf mit Leuten zu zocken die ich in der Hallensaison kennen gelernt hab(du weißt hoffentlich das ich dich meine!), sowie so ist es funny wenn man jemanden trifft und feststellt das man gegen den doch schon mal im Winter gespielt hat
auf diese einzig wahre Zeit, die der Freiheit, des Spaßes und der Bekanntschaften

h1

2007!

4 Januar, 2008

Das ist er jetzt also mein Jahresrückblick 2007!

Im groben und ganzen war es ein lustiges Jahr, ein schönes Jahr und ein Jahr in dem ich wieder mal nichts gelernt habe, oder etwa doch?

Naja, der Reihe nach:

Am Anfang des Jahres war die Neujahresfeier, mit am Start waren Marcel, Nardo und Otto, und ich muss sagen Ringbahn fahren war schon echt lustig.

Ansonsten waren die ersten Tage des neuen Jahres von der MSA geprägt, also lernen, Vortrag ausarbeiten, lernen und noch mal Vortrag ausarbeiten, mit meiner Gruppe war das schon echt lustig, danke dafür auch noch mal an Anne und Nils, ich glaube ohne euch zwei wäre das nicht so cool gewesen.

Als die Schule dann wieder losging hatte ich endlich auch eine neue Beschäftigung, oder besser gesagt eine alte die ich aus 2006 übernommen habe, nämlich Basketball mit der Schulmannschaft und ich rede nicht nur vom zocken, sondern auch vom trainieren.

Der dank hier für viele lustige Stunden geht hier an Manu, Otto, Marcus, Martin, Florian, Charlie und an die Trainerin.

Gut wir sind dann in der Zwischenrunde ausgeschieden, aber na ja, irgendwann werden wir es schon noch schaffen…

Dann kamen tatsächlich die Prüfungen und sie waren einfacher als gedacht, ich hab sie also ganz gut gemeistert.

Nun war tatsächlich schon April, ein für mich in diesem Jahr sehr entscheidender Monat, ich hoffe ich habe die richtige Entscheidung getroffen…

Es war nämlich so: die Schulmannschaft war ausgeschieden, dennoch ging das Training auf freiwilliger Basis weiter, Manu und ich waren meistens da, weil es hat ja spaß gemacht. Nun war es jedoch so das unsere Trainerin, Franzi, für den Verein spielte den ich kurz zuvor verlassen hatte, weil ich mit Dima, meinem Coach nicht so wirklich klar kam, auf jeden Fall kam sie auf die Idee das ich da ja wieder anfangen könnte, da zur selben Zeit auch Theo auf diese Idee kam, dacht ich mir, na gut. Was aber eher damit zusammenhing das ich zu ihr nicht “nein” sagen konnte. Sie zu mir leider schon, wie sich rausstellte als ich sie zu ALBA einladen wollte, 2 mal gefragt, 2mal konnte sie nicht, aber das kam erst später, als Alba in den Playoffs war, ich hatte sie zu beiden, es waren ja nur 2 Playoff-Partien eingeladen. Und so kam ich zurück in meine “alte” Mannschaft, BBC Berlin mu18. Die Killer-Crew. Ich war verdammt nervös, weil ich nicht wusste wie alle reagieren würden wenn ich da wieder auftauche, zumal ich mich bei meinem Abschied nicht einmal verabschiedet hatte. Ich wurde freundlich empfangen und so entschied ich mich zu bleiben. Am nächsten Tag war wieder “Anfängertraining” angesagt, ich war so kaputt ich glaub ich hab nicht einen Korb getroffen.

Und so verging die Zeit in dem ich fast jeden Nachmittag einen Ball auf einen Korb warf. Nebenbei , am großen Tisch so zusagen wurde beschlossen das BBC Berlin mit den Marzahner Basket Bären fusionieren sollte, es entstand ein neuer Verein, die Berlin Baskets, ich mag den Namen übrigens immer noch nicht…

Dann kam der erste Rückschlag des Jahres, die OP-Phase.

Termin 1: ich hin, vorher nichts gegessen, weil ich beim letzten mal 6 Spritzen brauchte gab’s diesmal ein neues Betäubungsmittel, das hab ich dann auch prompt nicht vertragen. Als mein Blutdruck dann irgendwo bei 60 zu 30 war wurde beschlossen das nicht operiert wird, also durfte ich wieder nach Hause gehen. Am nächsten Tag beim Training habe ich wieder mal nicht einmal den Korb getroffen…

Neuer Termin: 14.6.2007, einen Tag vor meinem 17. Geburtstag

Bitter, aber ich hatte keine andere Wahl, so konnte ich den Radausflug mit der Klasse an meinem B-Day leider nicht miterleben, etwas das mir bis heute nicht leid tut. Am Abend kam dann Marcel und wir sind ins Sportforum gefahren um uns Frauenbasketball anzusehen, wu20 Deutschland gegen Tschechien. Es hat mir so ziemlich jeder gratuliert den ich kannte, zum Beispiel Nico, Dima, sogar Fabrice. Franzi hatte es obwohl ihr Handy sie daran erinnert hatte vergessen, holte es aber nach.

Es war das letzte mal das ich sie gesehen hatte, für eine sehr lange Zeit…for several reasons. Ich war sportbefreit, Klassenfahrt, Training fiel aus, und dann kamen die Ferien.

Klassenfahrt, das war das Zauberwort, aber vorher war noch big Party angesagt.

Die-Jojo-Abschiedsparty stand an. In Zeuthen sollte sie steigen, das passierte dann auch und es war ein Riesenspaß. Am Start waren: Jojo, Hippo, Flo, Fritz, Sören, Tim, Resa, Cordy, Lene und ich, die arme Sau die keinen Alkohol trinken durfte weil ich Antibiotika schluckte. Als erstes ging es baden, danach einkaufen, dann kam das Grillen und der Stoff, ich muss sagen, an diesem Tag habe ich mich entschieden mich NIEMALS zu besaufen, einfach weil es viel lustiger ist den andern zu zusehen und zu wissen das man selber besser klarkommt, außerdem war ich auch so lustig. Am nächsten Tag ging es dann zurück nach Hauses und da hieß es Koffer packen für Greifswald!

Und dann ging es tatsächlich los, auf nach Greifswald, auf zur Klassenfahrt mit Herrn Stephani und Herrn Emmrich. 5 Tage Spaß. Mehr möchte ich dazu nicht sagen, es war irgendwie unbeschreiblich.

Dann kam die ProWo, na ja, ziemlich unspektakulär. An dem Wochenende sollte auch die erste Berlin Baskets Sommerfete steigen, doch ich hatte besseres zu tun.

6.-8. Juli 2007

6 Juli- anstatt mich auf die Sommerfete vorzubereiten steige ich gemeinsam mit Gregor in den Zug nach Bitterfeld, Partyalarm ist angesagt!

Wir sitzen im Zug und können es immer noch nicht glauben, wir sind auf dem Weg zum Splash! Festival 2007!!!

Es war glaube ich das geilste Wochenende meines Lebens. Es war einfach nur genial, ein Wochenende lang nur HipHop-Feeling und dann am Sonntag wieder nach Hause, mit dem Zug, so gechillt war noch nie eine Zugfahrt, und auch meine Kopfhörer kamen mir noch nie so leise vor…

In den Sommerferien ging es dann zum ersten mal arbeiten, ich war so ko ich habe alles vergessen, ich weiß nur das ich den Simpsons-Film gesehen habe;-)

Und dann kam Gruissan, Frankreich.

Ich hätte nie gedacht das es mir da so gefallen würde, aber es war wunderschön, doch das Beste kam danach…

Meine erste sturmfreie Woche, um ehrlich zu sein weiß ich gar nicht mehr so genau was ich die ganze Zeit gemacht hab.

Dann ging die Schule wieder los und auch das Training.

Beides verlief relativ ereignislos, bis zu den nächsten, den Herbstferien.

Achja, ich hatte angefangen Kampfgericht zu machen, mach ich immer noch, macht auch immer noch Spaß.

Wieder eine Woche sturmfrei, aber diesmal habe ich sie genutzt, jeden Tag volles, außer am Dienstag.
Es gab: DVD-Abend mit Paul und Manu, Pokerabend mit Fritz, Hippo und Andy, ALBA gegen Göttingen mit Franzi, Kino und durch die Stadt planen mit Nardo, Pokerabend mit Dolly, Theo und Kevin und am Freitag, ja, weiß ich nicht mehr, ich glaub da hab ich Ordnung gemacht und am Samstag gab’s dann zum krönenden Abschluss noch Kampfgericht im Sportforum.

Der Rest des Jahres verlief relativ ereignislos. Die mu18 rockt die Landesliga B, in der Schule chill ich weiter vor mich hin, das üblich halt, an den Wochenenden bediene ich die 24-Sekunden-Uhr.

Nur etwas tanzte aus der Reihe, ich habe es mir tatsächlich getraut ihr zu sagen das ich auf sie stehe, aus der Reaktion bin ich bis heute nicht schlau geworden, weil “und jetzt?” mit breitem Grinsen keine Reaktion ist!

Und ich weiß immer noch nicht ob sie mich überhaupt mag…

Schließlich gab’s zu Weihnachnachten noch den NORO-Virus und zum Jahreswechsel wieder big Party mit Marcel, Nardo, Andy, Alex und irgendwie auch Hippo.

ich denk mal 2008 wird auch lustig, vor allem weil doch ein bisschen denke das ich letztes Jahr eine gute Freundin gefunden habe, das ist zwar nicht das was ich wollte, ich wollte meine Freundin, aber eine Freundin ist auch ganz gut

h1

Sieg???!

25 August, 2007

Deutschland gegen Russland im Basketball, das war ja schon zur letzten EM eine spannende Sache, nur mit dem unterschied das ich mich damals über den Sieg gefreut habe. Er war hart erkämpft, zugegeben glücklich, aber dennoch hatte das Team etwas dafür getan.

Anders als heute, gut es war ein Traumstart, 22: 7. Aber dann?

Eigentlich hat das deutsche Team nicht Basketball gespielt, dann Basketball spielt man 5:5, nicht 8:5. Ich weiß nicht aus welchem Land die Refrees kamen, aber ich kann mir denken wer sie bezahlt. Das war ja trauriger als in einer Jugendliga, was da gepfiffen wurde. Robert Hoyzer lässt grüßen. Gut, die Russen hatten am Anfang Problem ins Spiel zu kommen, und wurden von der deutschen Defens auch gut daran gehindert, aber nach und nach reichte das nicht mehr und da wurde den Leuten in weiß von den Leuten in schwarz-grau freundlich unter die Arme gegriffen. Ich weiß das werden viele anders sehen, ich sehe es so. Es waren doch etliche , oder zumindest ein paar stark zweifelhafte Entscheidungen dabei, die da fabriziert wurden, kann sein das es im 2 und 3 Viertel anders aussah, das kann ich nicht sagen, die habe ich verschlafen, so viel zur Spannung und Sehenswürdigkeit des Spiels. Nebenbei bemerkt sollte DSF ganz dringend darüber nachdenken einen neuen Kommentator zu beschäftigen.

Deutschland hat am Ende durch einen mehr als zittrigen Freiwurf von Oberschwuchtel Steffi gewonnen, ansonsten muss ich zugeben hat er gespielt ohne zu weinen, aber zuhause sollte man seine Schüsse von der Linie sicherer Treffen.

Ich will ja nicht sagen das ich traurig bin das Deutschland gewonnen hat, nur irgendwie bleibt zumindest bei mir der Nachgeschmack das der Sieg nicht verdient war, zumindest nicht für diese Mannschaft. Wenn sie gewinnen schön und gut, wenn sie knappe Spiele gewinne, noch besser, aber zur EM wird ein solcher Auftritt zu nicht mehr als einem Gelächter reichen. Bauermann muss mit seinen Recken noch ein wenig härter arbeit um eine Chance zu haben.

Wo wir grad bei Mister Personalunion sind, ist es nicht komisch das ausgerechnet Bamberg die meisten Nationalspieler unter Vertrag hat???

Ich hoffe sehr das Söldnerseele Okulaja so bleibt wie er in den letzten Saisons war, geldgeil, dann werden sie in Freakcity nicht lange Freude an ihm haben

 

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.