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Wien 2009

26 April, 2009

Am Donnerstag vor den Ferien habe ich noch mit leicht depressiver Stimmung einen Blogeintrag aus dem letzten Jahr

über das Osterturnier in Wien gelesen und dachte traurig daran das ich 2009 nicht dabei sein sollte…

Bis, ja, bis am selben Tag um 22:36Uhr mein Handy geklingelt hat!
Bäm! Da war er, einer der besten Anrufe meines Lebens (okay okay, leicht übertrieben, aber Top 20 auf jeden Fall!)

„Hast du Lust mit nach Wien zu fahren?“

Was für eine Frage! Und ob ich wollte, ich wäre sogar gelaufen wenn es hätte sein müssen!
Die Aussicht auf eine Woche Wien mit der mu14, Franzi und Basketball war einfach zu verlockend um überhaupt drüber

nachzudenken ob es überhaupt etwas geben könnte was mich hätte davon abhalten können!

SO stand ich dann also am Montag, den 6.April mit gepackten Koffern am Straßenrand und hab darauf gewartet das mein

„Taxi“ mich einsammelt, was dann auch 5 Minuten nach der vereinbarten Zeit geschah. Dann ging es erst einmal in

Richtung Berlin Hauptbahnhof wo das Team auch schon auf uns wartete. Alle fuhren mit dem Zug, nur ich machte wieder

mal eine Ausnahme und wurde im Auto mit nach Wien genommen. Nach einer entspannten und unterhaltsamen Fahrt kamen

wir lange vor dem Team an und inspizierten schon mal die Unterbringung in der Astgasse 3. Als die Truppe dann

eintraf hat Chefbetreuerin Franzi mich auch erstmal ins kalte Wasser geworfen weil sie in die Stadthalle musste um

uns anzumelden, meine Aufgabe war also mit den Jungs essen zu gehen, alleine, ohne Unterstützung. Ein Alptraum! War

zumindest meine erste Befürchtung, die dann aber nicht erfüllt wurde. Die Jungs waren alle cool drauf und ich fing

an die Namen zu lernen. Nach kurzer Suche fanden wir eine Pizzeria mit sehr angenehmen Preisen und nicht allzu weit

der Unterkunft. Nach einem klärenden Gespräch mit dem Kellner bekamen wir 14 Leute sogar noch Plätze. Im Restaurant

war’s dann ein wenig laut, aber alles in Grenzen. Aufs Essen mussten wir aufgrund der Größe der Bestellung ein

wenig warten. Dafür waren die Pizzen dann aber auch riesig und wirklich sehr gut. Auf dem Rückweg konnte ich

immerhin schon mehr Namen als auf dem Hinweg.

Wieder zurück am Goethe-Gymnasium gab’s die nächste Überraschung! Der Raum war noch nicht offen, weil Franzi noch

nicht wieder da war, also hieß es warten. Eine Beschäftigung war dank des Basketballplatzes im Hinterhof der Schule

schnell gefunden und es dauerte dann auch nicht mehr all zulange bis Franzi da war und wir in den Klassenraum 1F

konnten. Kaum im Raum ging auch schon das Chaos los, jeder bezog seinen Schlafplatz, jeder wollte irgendwo liegen

wo meistens schon jemand lag. Zum Glück hat mir niemand meinen Platz streitig gemacht und das Gesuche war dann doch

relativ schnell beendet. Nach einer kurzen Einweisung ins Turnier, die Regeln und die Räumlichkeiten von Franzi für

das Team hing dann jeder mehr oder weniger seinen eigenen Gedanken nach bevor dann die ersten duschen gingen. Das

hieß aber noch lange nicht das die Nachtruhe die um 23Uhr begann eingehalten wurde, die Lichter gingen erst um

23:30 aus, bevor dann endlich Ruhe einkehrte war es kurz nach Mitternacht.

Nach einer harten und meiner Meinung nach viel zu kurzen Nacht begann auch am Dienstag der erste Spieltag. Mir tat

der Rücken weh, mir taten die Arme und Hände weh, mir taten die Knie weh. Eigentlich tat mir so ziemlich alles weh,

aber ich bin immerhin nicht mit Kopfschmerzen aufgewacht. Dafür aber mit einem Schreck, weil Mick über die

Betreuerschlafsäcke gebeugt stand um zu Fragen ob er zocken gehen könne. Sobald das „Ja, kannst du“ aus Franzis

Mund war, war Mick mit 5 anderen verschwunden. Nach einer kurzen Phase der Orientierung bin ich dann hinterher. War

eventuell nicht die klügste Entscheidung meines Lebens, ich habe festgestellt das ich früh morgens um 7 nach einer

eher schlaflosen Nacht vor meinem ersten Kaffee des Tages nicht unbedingt den goldenen Wurf habe.Aber ich hab mich

glaub ich trotz Müdigkeit ziemlich gut geschlagen. Gegen 8 waren dann alle munter und geduscht (zumindest ich) und

es ging zum ersten Frühstück des Turniers. Im Vergleich zum Vorjahr hatte sich das Frühstück nicht im geringsten

verändert, es gab immer noch die selben Brötchen, immer noch das selbe Zeugs zum drauf schmieren und der Kakao sah

auch so aus wie 2008. Aber der Kaffee war gut! Zum Glück, wäre sonst eine eher harte Woche geworden. Die Jungs

haben sich dann auch relativ schnell wieder mit anderen Dingen beschäftigt. Also sind zocken gegangen. Allerdings

konnten sie das nicht allzu lange, da Franzi Mittagsruhe angeordnet hatte. Und danach gabs dann die Teambesprechung

für das erste Spiel. Um 15:30 ging es gegen Moreno aus Italien. Mein Gott ist es schlimm ein Basketballspiel zu

beobachten ohne mit zu spielen! Ich wäre am liebsten aufs Feld gerannt und hätte mit gezockt. Ich muss auch sagen

das es toll war mit den ganzen verschiedenen Coaches zu chillen. War mal was anderes, ungewohntes. Am Ende stand es

82:65 für die Berliner. Das zweite Spiel des Tages stand dann um 18 Uhr auf dem Plan, Tirana war der nächste

Gegner. Nach einem 14:0 Lauf zu beginn fiel die Halbzeitführung entsprechend hoch aus, mit 36:6 ging es in die

Pause. Die Basketlein fingen dann allerdings an „ihre Nasen so hoch zu tragen das sie denn Ball nicht mehr sehen

konnten“. Das schlug sich natürlich auch im Ergebnis wieder,Tirana kam ran, sogar bedenklich, nur jämmerliche 7

Punkte gelangen den Baskets in der gesamten 2. Hälfte. Am Ende war der 2. Sieg drin, mit 43:34 trennten sich die

beiden Teams. Dann gabs erstmal ein Donnerwetter vom Coach für die arrogante Spielweise und die Jungs wurden unter

die Dusche geschickt, dann hatten sie ein bisschen Freizeit bevor es essen ging. Wieder ins San Stefano, unser

Standard-Restaurant. Wenigstens war ich diesmal nicht auf mich alleine gestellt, diesmal war Franzi dabei.
Nach einem üppigen Mahl ging es wieder zurück in die Unterbringung. Und auch am Dienstag wurde es wieder spät.

Mittwoch waren die Spiele dann etwas früher, also auch das Frühstück war früher. Deswegen diesmal auch 2 Tassen

Kaffee. Um 10:30 ging es gegen Vilsbiburg aus Bayern. Nach einem recht ereignislosen Spiel wurde auch diese Partie

mit 70:49 gewonnen. Um 13Uhr gab es dann das letzte Gruppenspiel gegen Klatovy aus Tcheschien. Vor dem Spiel ein

Angstgegner. Da wir zur Halbzeit knapp hinten lagen waren die Befürchtungen die wir hatten wohl nicht unberechtigt.

Zum Glück haben die Jungs in der 2. Halbzeit dann aufgedreht und das Ding doch noch recht deutlich nach Hause

gebracht. Mit 57:31 war es sogar unser höchster Sieg der Vorrunde.
Nach dem Spiel gabs eine kurze Pause für alle, dann gings los! Zum ersten und einzigen mal gabs das Essen nicht bei

unserem Stammitaliener, sondern bei McDonalds. Um zu dem zu kommen mussten wir allerdings ein gutes Stück laufen.

Aber wenn zu MiCidis geht ist man ja auch motiviert. Nach dem opulenten Mahl gings zum ersten Mal in die Wiener

Stadthalle, zum Allstar-Game der österreichischen Basketballbundesliga. Mit Three-Point-Shootout und Slam-Dunk-

Contest versteht sich. Aber erstmal hatte jeder Zeit sich um zugucken, Franzi und ich haben die Zeit genutzt, um

die Team-Reiseapotheke mit Magnesium und Blasenpflaster zu verstärken. Dann gings in Halle D. Viel zu früh, denn

nach der Vorrunde des Dunk-Contests war eine Stunde lang gar nichts los. Das Spiel war unterhaltsam, da beide Teams

nichts von Verteidigung hielten, was der Endstand von 149:143 auch ziemlich deutlich ausdrückt. Wieder in der

Unterkunft dauerte es dann sehr lange bis wirklich endlich Ruhe einkehrte. Was am nächsten Tag auch einen Straflauf

nach sich zog.

Der Donnerstag begann, wie gesagt mit einem Straflauf nach dem Frühstück. Für jede Minute die es abends zu laut

war, musste das gesamte Team eine Minute auf dem Platz laufen, macht 14Minuten Frühsport. Dann gabs Kultur zu

genießen… Es ging in die wiener Innenstadt um den Stephansdom zu bewundern. Natürlich gabs auch wieder Freizeit

die viel der Jungs nutzen um einkaufen zu gehen. Franzi, Marc, Nico, Arnd und ich machten uns auf den Weg zum

Hundertwasserhaus. Ein sehr interessantes, sehr schönes und fröhliches Gebäude. Nach dem wir eine neue

Speicherkarte für die Kamera geholt hatten gings zurück zum Stephansdom. Auf der Fahrt mit der U-Bahn hat es Franzi

dann noch ins österreichische Staatsfernsehen geschafft. Nach dem Mittagsessen fing dann die Vorbereitung für das

erste Zwischenrundenspiel an. Es wurde ein Horrorspiel, ungefähr 30Leute mit Gasfanfaren unterstützten den USC Hall

lautstärkst. Gebracht hats nichts, auch dieser Gegner wurde mit 53:zu 40 nieder gekämpft. Die nächste Zwischenrunde

war erreicht!

Am Freitag ging es hoch motiviert und eine Chance witternd gegen Göttingen. DOch wir mussten ziemlich schnell

einsehen das der spätere Turniersieger zu stark war, mit 28:57 verloren wir, doch immerhin haben wir es unter die

Top12 geschafft!
Nach der finalen Turnieransprache ging es in die Wiener Stadthall zum schwimmen. Während die Jungs ihre

Sprungkünste unter Beweis stellten bin ich ein paar Bahnen geschwommen. Es dauerte nicht lange bis die Jungs das

„Spaß“-Becken gefunden hatten. Ideal um andere unter Wasser zu drücken. Ich bin glaub ich nur an Lennart

gescheitert… DAnn, nach einer kurzen Pause fühlte ich mich fit genug um Franzi zum Wettschwimmen heraus

zufordern.
Nach dem ich den Startsprung aus Angst meine Badehose zu verlieren vergeigt hatte lag sie erstmal vorn. Zum Glück

hatte ich nicht gehört das gesagt war hin Brust, zurück Rückwärtskraul. SO hab ichs dann geschafft zur Wende mit

einer Körperlnänge vorne zu liegen und die hab ich auch nicht mehr hergegeben. Die meisten der Jungs fands

„souverän“. Erschöpft und müde gabs zum letzten Mal Essen im San Stefano. Wieder in der Unterkunft wurde der Wunsch

laut, eine Halle zu mieten um ein Team internes Freundschaftspiel zu veranstalten. Nach kurzer Uneinigkeit wurde es

ein lustig, lockeres Spiel. Nach dem Kofferpacken ging es schließlich in die letze Nachtruhe in der Schule.
Nach einem letzten Frühstück in Wien ging es für mich mit dem Auto wieder Richtung Dresden wo ich wieder Ostern

feiern wollte.
Am Sonnabend, dem 11.4. endete auf dem Rastplatz Noethnitzgrund bei Dresden mein Osterturnier Wien 2009.

Ich bedanke mich für eine tolle, lustige, unterhaltsame, anstrengende, lehrreiche und erinnerungswürdige Woche bei:

Arndt, Gregor, Fabian, Kaan, Lennart, Lucas, Marc, Marvin, Mick, Nico, Tim, Tom, Steven und natürlich auch bei

Coach Franzi für das Vertrauen in mich, mich als Betreuer mitzunehmen.

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die „geilste“ Woche meines Lebens

9 November, 2008

Naja, fing ja schon mal gut an, Schule nach den Ferien. Fand ich schon immer zum kotzen, aber dieses mal nicht nur im übertragenen Sinne, sondern wortwörtlich. Und auch ansonsten gings mir nicht unbedingt toll. Also am Nachmittag zum Arzt. Ab da gings dann bergab und zwar nicht zu knapp. Das Leben ist nicht fair, wars nie, wirds nie sein. Diagnose: Herzprobleme! Aussage des Arztes: Herr Schüller, wenn sie Sport treiben könnten sie im moment daran sterben. Fuck! Das war einer der härtesten Schläge die ich in meinem bisherigen Leben hinnehmen musste. Kein Sport im moment, wenn ich Pech habe vielleicht nie wieder. Und dann dieses Wort: sterben. Das kommt von Tod sein, das muss man sich mal geben. Wenn ich Sport treibe, könnte ich sterben. Im ersten Moment war das nur ärgerlich, aber jetzt, nach längerem Nachdenken ist da noch etwas Anderes dazu gekommen. Angst. Ich bin 18 Jahre alt und muss damit rechnen das das Leben das ich bisher geführt habe nicht mehr möglich sein wird. Eine Partie Basketball könnte mich umbringen. Ja, Angst. Kann man nur hoffen das es nichts Schlimmes ist. Und dann bin ich bald wieder da.

Am Dienstag ist dann nichts Besonderes passiert, war auch ziemlich mit mir selber beschäftigt.

Mittwoch war auch nichts, aber echt nicht. Donnerstag dasselbe. Am Freitag hab ich dann mein 24-Stunden-Blutdruckmessgerät bekommen. Das Ding hat mich echt genervt. Alle 10 Minuten hat es sich aufgepumt, angenehm ist anders.

Freitag abend dann Kino mit Paul, James Bond Originalversion, ich hab erstaunlich viel verstanden.

Samstag dann wieder mal Kampfgericht. Früher als geplant, eine Halbzeit lang 24-Sekunden und Spieluhr, aber mach ich ja gerne. Dann das Hauptspiel, naja, standard halt.

Und heute wollte ich eigentlichmit einer Freundin essen gehen, gut sie ist krank, wusste ich ja auch, aber 1Stunde vorher abzusagen, naja, muss nicht sein!

Ich hätte mich gerne mit ihr unterhalten, aber seid wann geht es dann nach mir.

Fuck, ich weiß gar nich warum mich das so fertig macht.

Ich wollte wirklich gerne mit dir reden, schon eine ganze Weile.

Naja, danke Paul für die zweite Runde Kino, tat gut.

Diese Woche hab ich gelernt das ich Grenzen habe, heute das ich vieles überdenken muss.

Ich hasse euch alle, aber ich brauch euch.

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Es lebe die heilige Bürokratie!

2 Oktober, 2008

Jaja, ich weiß lange nichts geschrieben, blablabla…

Ich bin halt wie eine Sonnenfinsternis, selten, aber wenn, dann was Besonderes

Naja, heute ist es mal wieder soweit.

Und dann gleich über so ein tolles Thema!

Die Bürokratie.

Also, wie die Meisten von euch ja wissen, habe ich in letzter Zeit eine gewisse Leidenschaft für die Kunstform Graffiti entwickelt. Damit ich nun nicht nur mein eigenes Zimmer bemalen kann sondern auch mal etwas anderes, bin ich heute losgezogen um mich zu informieren wo man sowas denn legal machen kann.

Als Erstes zum lichtenberger Rathaus, bzw. Bezirksamt, die müssten das ja wissen. Also erst mal zur Information und gefragt an wen ich mich da wenden muss, der nette Herr an der Info war total überfordert. Aber das sollte sich mit ein paar Telefonaten ändern, wie gesagt, sollte. Er hat also irgendjemanden angerufen der das eigentlich wissen müsste, tat er aber nicht. Ich hab dann erfahre, dass das Ordnungsamt sowas wissen müsste, aber da die gestreikt haben konnte man die nicht anufen. Dann kam die Idee mit der Polizei, die müssten ja auch Bescheid wissen. Also bin ich die paar Meter zur Polizei Wache gelaufen. Die waren ganz begeistert davon, dass da einer kommt der legal malen will. Naja, zuerst wussten die Herren Ordnungshüter aber auch nicht so recht was sie denn nun mit mir machen sollten, Also wurde wieder einmal telefoniert. Das erste Ergebnis: das Landeskriminalamt hat da so eine Graffiti-Abteilung, das klang doch gut. Doch wieder wurde die Verantwortung einfach weiter geschoben. „Dafür sind wir nicht verantwortlich, das macht der Bundesgrenzschutz.“

Also, hat der freundliche Polizist auch noch beim BGS angerufen. Die waren ganz entsetzt von der Vorstellung das sie das wissen sollten. Ländersache sei das, nicht ihr Handlungsbereich.

Aber immerhin wurde mir dann nach einer Weile gesagt das es in Schöneberg irgendeine Organisation geben soll die sowas machen, aber das war nich so ganz das Gesuchte. Ansonsten sollte ich es einfach mal bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung versuchen.

Gesagt, getan. Die haben mich dann auch irgendwohin weiter geleitet wo mir dann ein Anrufbeantworter sagte, dass, wenn ich meinen Namen und meine Telefonnummer hinterließe, ich zurückgerufen werden würde. Auf den Rückruf warte ich immer noch. In der Zwischenzeit hab ich es dann trotz Streiks beim Ordnungsamt probiert. Dort wusste man mir auch nicht zuhelfen und ich wurde (wieder einmal) weiter geleitet. Der Herr bei dem ich da gelandet bin war dann wirklich erschrocken, beim Landesamt für Grünflächen weiß man sowas nicht. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sollte wieder die richtige Adresse sein. Also wieder angerufen, wieder eine Telefonnummer bekommen und wieder weiter geleitet worden. Und wieder war niemand da. Und ich weiß immer noch nicht wo man legal malen darf.

Ich glaub die Senatsverwaltung ist die richtige Adresse, die wurden zweimal „beschuldigt“. Ein Herr meinte an der Landsberger Allee sollte sowas sein, ich hab auch eine Idee wo, aber bin mir nicht sicher.

Naja, ich werde es weiter versuchen, aber ich glaube die Bürokratie kann man nicht bezwingen.

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Entschuldigung, Ferien-/Party-Alarm und harte Arbeit…

11 August, 2008

Also, als erstes die Entschuldigung: Sorry das ich hier (wiedermal) eine Ewigkeit nichts rein geschrieben hab. Warum? Naja, ich könnte jetzt viele Dinge sagen, zum Beispiel das ich keine Zeit hatte, das nichts passiert ist, was es Wert gewesen wäre, oder oder oder, aber das wäre alles mehr oder weniger gelogen. Die Wahrheit ist das ich eine verdammt faule Sau bin und einfach keinen Bock hatte. Ich bin darauf nicht stolz und ich könnte es ändern, aber auch darauf habe ich keine Lust. Ich weiß nicht ob es etwas bringt Besserung zu geloben, weil das habe ich schon oft getan, aber wirklich gebracht hat es nie etwas. Dennoch ein weiteres Mal: ich werd hier in Zukunft regelmäßiger den ein oder anderen Artikel rein schreiben.

So, was ist den nun in der jüngsten, oder doch nicht so jungen Vergangenheit passiert?

Es gab Zeugnisse, hüllen wir einen Mantel des Schweigens um die Noten, aber das heißt natürlich auch das jetzt endlich Ferien sind! Woo-hoo! Ferien bedeutet: wir hatten schon eine Woche ProWo, das heißt: Mittwoch Matrix mit Ritte. War echt lustig, ich werd öfter mit ihm in ne Disco gehen (hast du das gelesen? Ja, dich meine ich!). Naja, SPlash war halt, aber das hab ich ja geschrieben. Dann, was noch? Achja, Arbeiten. Auch ganz toll! Ich durfte für 2 Wochen nach Sachsen-Anhalt, nach Bitterfeld um genauer zu sein, obwohl es Bitterfeld ja gar nicht mehr gibt, bürokratisch betrachtet, das heißt jetzt Anhalt-Bitterfeld und umfasst Bitterfeld, Wolfen und ich glaube auch Sandersdorf. Auf jeden Fall durfte ich 2 Wochen lang, oder besser gesagt 72 Stunden in der Firma meines Vaters arbeiten. Körperlich arbeiten. OMG! Das war echt anstrengend. Am ersten Tag war es rasenmähen, nur Rasenmähen, am zweiten Tag war es Rasenmähen, aber diesmal mit einem Freischneider und so weiter, die ganze Zeit. Hat aber wenigstens gut Geld gebracht, mir 5 Wochen Fitnessstudio erspart und mich gebräunt wie 2 Wochen SPanien, oder ein ähnliches südliches Land.

Als ich wiederkehrte war es ein sonniger Samstag und ich hatte wieder ein volles Programm. Erst einmal Biermeile 2008 mit Paul. Ja, war lustig. Muss man sagen, und das was wir getrunken haben hat auch geschmeckt. War auch schön mal wieder ein bisschen zu chillen, so nach 2 Wochen Kaff. Aber das Highlight stand dann am Abend an: Was? Party! Wer? Ritte und ich! Wo? FritzClub Berlin!

Wir sind dann nachdem wir zur falschen Öffnungszeit und eine Stunde gewartet hatten, rein gegangen. Erstmal, um warm zu werden und unser Gespräch nicht zu abrupt abzubrechen an die Bar im Sommergarten. Danach haben wir dann angefangen die Tanzfläche unsicher zu machen. Ich muss sagen am Anfang fand ich den DJ echt schlecht. Aber mit der Zeit wurde er immer besser! Bis zur Perfektion. Alle möglichen Hits, ob Black Music, R’n'B oder All-Time Classics, es war alles dabei und alles gut gemischt. Gegen 4Uhr haben wir den Club dann verlassen um dann am Mittwoch den nächsten zu betreten, aber dazu später.

Seit Sonntag habe ich eine Art Gastschwester für 3 Wochen. Wir verstehen uns gut und ich denke das wird auch so bleiben. Wir machen auch ab und an mal das ein oder andere zusammen. Annika versteht sich auch gut mit meinen anderen Leuten, zumindest mit dennen die sie bisher kennen gelernt hat, als da wären: Marcel, Paul, Joe und Hippo. Ein großer Vorteil an der ganzen Sache ist, und das ist wirklich nicht zu unterschätzen, ist, das wir eine gemeinsame Freundin haben. Dadurch das zwei von Franzis Leuten unter dem selben Telefonanschluß zu erreichen sind ruft sie auch mal selber an! Ungelogen, überraschend, aber ungelogen. Naja, auf jeden Fall hat sie sich seit langem mal wieder gemeldet und wir haben uns sogar vorgenommen was zusammen zu unternehmen. Es bestand sogar die Möglichkeit das sie und ich zusammen ins Matrix gehen würden, ist dann nichts draus geworden, aber naja, manche Pillen muss man schlucken und nicht kauen. (Bäm, was für ein krasses Ding ist das denn?) SO bin ich dann am Mittwoch gegen 22Uhr losgefahren in Richtung Matrix, mit dem Fahrrad. Das ist ein echtes Abenteuer, mit einem Fahrrad ohne jegliche Beleuchtung zur Warschauer Straße zu fahren, aber es macht Spaß. Als ich angekommen war bin ich auch ohne anstehen und bezahlen reingekommen, der Pleasurecard sei dank. Auf jeden Fall war ich dann im Club und hab angefangen Ritte zu suchen, wir wollten uns drinnen treffen weil er sich noch mit ein paar anderen treffen wollte. Leider wusste ich nich wann und wo. Ich hab dann zum Glück Cordy getroffen und wir haben eine ganze Weile geplappert, war auch mal schön. Wer weiß was passiert wäre wenn ich sie nicht getroffen hätte…, dann wäre ich wahrscheinlich schön um 23Uhr wieder abgehauen. Ich bin mindestens eine Stunde durch die Katakomben geirrt und hab mich halbtot gesucht, gefunden hab ich niemanden, bis ich auf einmal über Robs und Pansen gestolpert bin. Wie der ZUfall so spielt waren sie auf den Weg zum Treffpunkt mit Ritte. Um Null Uhr schloß sich dann die 5er Gruppe zusammen und der lustige Teil des Abends begann. Der Dj war gut, aber nicht sehr gut, und er hatte defenitiv Schwankungen. Um 4:30 sind die anderen 4 abgehauen, aber mir gefiels und so bin ich geblieben. Ich hab dann auch mit verschiedenen lustigen Leuten getanzt, bis der Dj gegen halb 6 dann so schlecht wurde das ich gegangen bin. Meine beiden größten Befürchtungen waren a) das mein Fahrrad weg sein könnte und b) das es nach über 6 Stunden tanzen echt hart sein könte mit dem Fahrrad zurück zu fahren. Es erfüllte sich keine meiner Befürchtungen, ganz im Gegenteil, es war ein echtes Vergnügen nach so einer Nacht durch den Morgen zu radeln.

Den Tag hätte ich schlauerweise mit schlafen verbringen sollen, aber ey, seit wann tu ich was gut für mich wäre? Also bin ich mit Hippo und Jojo Basketball zocken gegangen. Respekt Joe, dein Wurf ist krass und auch ansonsten war es ein lustiger Nachmittag, der aber noch besser wurde. Fahrschule stand an! Ich bin schon besser gefahren, aber es ging. Auto fahren macht wirklich Spaß. Eigentlich soll ja keiner wissen das ich Fahrschule mache, aber den Blog liest ja eh keine Sau und die die ihn lesen die wissen es. Hundemüde und total erschöpft kam ich dann nach hause um mich auf das nächste Highlight des Tages vorzubereiten. DVD-Abend, mit Annika plus Spezial Guest Franzi. Es gab Kritk an the big Lebowski, er sei zu anstrengend gewesen, weil Einer flog übers Kuckucksnest schon hart und seltsam gewesen sei. Das muss man sich mal geben, the big Lebowski zu anstrengend! Und überhauot, Kritik am Film der Filme! Naja, es sei ihnen vergeben. Beide hatten starken Muskelkater und waren erschöpft vom Training. Franzi wird sich jetzt wieder einmal ein Weilchen nicht melden, aber diesmal weiß ich wenigstens warum nicht. Im Vergleich zu vorher!!!! (Wenn du das liest, denk mal drüber nach!) das war ein Monat, meine Gute!

Okay, ich glaub das reicht dann auch langsam mal wieder, glaub ich.

Ach nein! Da fehlt noch was!

Das Wochenende war ich wieder im Anhaltinischen. Ich hab da übrigens auch basketball gespielt, bei den BSW Sixers, die waren echt lustig drauf die Jungs in der u20, und Wunder über Wunder, ich war richtig gut. Ich hab mir viel mehr getraut, viel mehr gemacht, viel mehr getroffen und überhaupt viel mehr gekonnt, zusammenfassend war ch einfach besser, echt gut. Ganz anders als hier. Ich glaube Fight CLub könnte recht haben: Wenn du an einem anderen Ort, zu einer anderen Zeit aufwachst, dann könntest du auch als völlig neuer Mensch afwachen, oder auftreten zumindest, wie in meinem Falle.

Aber das wollte ich jetzt gar nicht erzählen, ich war wieder im Süden um mir ein Ballett anzusehen, eines das erst ab 18 freigegeben ist. „Marquis de Sade-Der Mensch ist ein schönes, böses Tier“ Ein biographisches Stück über eben Marquis de Sade, nach ihm ist der Sadismus bennant. Seiner Ansicht nach ist der Lustgewinn aus den Schmerzen anderer die eindeutigste Form der menschlichen Sexualität. Noch fragen warum das ab 18 ist? Naja, so hart war das dann eigentlich auch wieder nicht, es war nicht gruselig, oder brutal, aber gut, tanzt das mal… Aber ich denke es ging auch um das Verständnis. Es gab viel Kritik an der Kirche und dem damaligen Staat, de Sade war ein Verfechter des Anarchismus. Und in Ballett mit Klassik, Punkrock, Industriellelektro und Technomusik ist auch mal krass. Aber auch so war es ein wirklich gutes Stück, sehr interessant und ich werd wohl mal versuchen eines der von de Sade geschriebenen Bücher in die Hand zu kriegen.

SO das war jetzt aber wirklich genug. Bis zum nächsten mal habt ihr genug zum lesen, falls ihr sie zählen wollt, das kann ich euch ersparen, das hier sind genau 1500 Wörter.

Und Tschüss! Bis zum Nächsten mal.

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Endlich 18!

17 Juni, 2008

Ja, am Sonntag war es soweit, ich bin endlich 18 geworden. Endlich habe ich meine Menschenrechte!

Die Party begann mit grillen, danach gings zu mir und dann kam auch der Rest der Truppe, zumindest ein Teil des Restes. Denn obwohl Anne, Marcus, Ritte, Manu, Otto und Eric da waren und Marius und Theo noch gekommen waren gab es einen herben Rückschlag, auch ein wenig von mir slber verschuldet. Sie hat mich ja gefragt ob sie dennoch kommen solle, in dem Moment war ich aber so sauer das ich „Nein“ gesagt hab, naja, das nächste mal mache ich es besser. Ich war heilfroh das sie mich dann noch besucht hat. Das rückte die grandiose Stimmung meiner grandiosen Gäste ein wenig in den Background zumindest für mich, aber es ist ja immer so, das was da ist fällt nicht auf, sondern das was fehlt. Ich möchte mich auf diesem Wege noch einmal für meine Geschenke bedanken, waren echt recht kreativ. Wenn ich ein wenig dreister gewesen wäre, hätte ich die Peitsche am Sonntag schon nutzen können…

Naja, noch mal zu dir, Fräulein: das kannst du mit mir nicht machen! Das kannst du mit normalen Menschen machen, aber nicht mit mir, der ein Selbstbewusstsein wie ein Schnürsenkel hat! Ich meine, es war wirklich sozial von dir zu denken das ich zu müde sei um essen zu gehen, hätte jeder normale Mensch auch so gesehen, aber ich denk dann du magst mich gar nich so wie ich das gerne hätte. Du musst mir ab und an mal sagen das du mich lieb hast, mein Geburtstag wäre eine gute Gelegenheit gewesen, oder? Obwohl der Spruch mit der Peitsche und die Aktion heute mit „die hose war mir zu weit“ schon zeigen das du mich magst. Aber das muss man mir trotzdem ab und an sagen!

Heute durfte ich auch zum ersten Mal Praxisgebühr bezahlen, jaja, die Vorzüge der Volljährigkeit…

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coming Home again!

12 Juni, 2008

Es ist soweit! Die ersten „Ausreißer“ kommen zurück! Gestern Falco(hab ich leider nicht geschafft), heute war es Eric, der aus dem Flieger stieg. Es ist ein schönes Gefühl sich nach einem Jahr wieder zu sehen, ging zumindest mir so! Wir alle haben uns tierisch gefreut und dann war es nach einigem watren endlich soweit. Die Schiebetür von Gate A9 öffnete sich und heruas kam eine Mütze. Als wir „die Mütze“ erkannten gab es kein halten mehr, wir haben lauter gegröllt als alle anderen die da waren, die haben aber auch eher gequietscht. Ich war erstaunt das Eric echt für jeden Anwesenden etwas mit hatte, Danke noch mal an dieser Stelle! Jetzt biste endlich wieder da, wir haben ein Jahr aufzuholen.

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Braucht ihr das noch?

18 Mai, 2008

Heute war es wieder so weit! Wir sind zum Lausitzring, also Autos, Autos, Autos! Hauptevent war natürlich die Deutsche Touren Masters, aber die Gastserien waren auch nicht schlecht. Von Porsche Super-Copa über Seat Leon Series und VW-Polo-CUp bis zur Supercart Serie waren sämtliche Hubraumgrößen vertreten. Die Lautesten waren die „Großen“, also die DTM-Audi- und Mercedesfabrikate, gleich danach kamen die ganz kleinen Supercarts. Diese Wagen die wie Go-Carts aussehen schaffen mit ihrem 2-Takt-Motor Geschwindigkeiten von bis zu 235km/h. Die Seat Leon Fahrer waren defenitiv die, die am radikalsten drauf waren. Von Schubsern in der Boxengasse bis zur folgenden „Beinah“-SChlägerei war alles dabei. Die Porsche waren optisch wie immer Top und auch nicht gerade langsam. Die VWs haben wir nicht fahren gesehen. Wäre wahrscheinlich aber auch nicht so das Erlebnis gewesen, nach dem DTM-Lauf.
In jenem zeigte Paul di Resta wie man Überlegenheit demonstriert. Ein unglaublicher Start-Zielsieg wie man ihn nur selten sieht. Mit einem Vorsprung von immer mindestens 4Sekunden absolvierte der Schotte die 52 Runden auf dem Eurospeedway. Publikumsliebling Ralf Schuhmacher landete nach langer, doch erfolgloser, Aufholjagd nur auf dem 14Platz.

Doch das eigentliche Highlight war wie jedes Jahr das Fahrerlager. Doch diesmal war ich erstmals nicht alleine dort unterwegs. Mein Vater und ich hatten Manuel ja mitgenommen und so machten wir zu zweit das Paddock unsicher. Nach den ersten Minuten waren wir fest entschlossen alles, aber auch wirklich alles was nicht Niet- und Nagelfest war mitzunehmen. Ganz durchgezogen haben wir das nicht. Aber insgesamt 6 Reifen sind auch nicht schlecht. Und immer mit dem ewug gleichen Spruch:“Brauchen sie das noch? Können wir das haben?“ Hat nur bei den Reifen geklappt, aber um ehrlich zu sein haben wir es auch nur da versucht. Aber die Idee eine Carbnnase, oder zumindestens Teile davon mitzunehmen war schon lustig. Nächstes Jahr dann, da räumen wir das Ding leer!

Braucht ihr den Porsche noch?

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Schuhe

17 Mai, 2008

Es war wieder einmal so weit, ich lag wegen etwas total sinnlosen wach und habe überlegt. Ich wurde so zusagen verfolgt, verfolgt von weißen K-Swiss Schuhen. Ja, das gibt es bei mir wirklich.

Aber von vorne, jemand hatte schwarze K-Swiss Schuhe an, und ich war der festen Überzeugung das die Person, die zwischen uns saß eben jene weißen Sneaker anhatte. Im nachinein ist mir eingefallen das das nicht der fall war. Weil als wir uns getroffen haben waren es weiße Schuhe, aber keine K-Swiss. Für mich war es unerklärlicher Weise unerträglich nicht zu wissen warum ich in meinem Gedächtnis eben jene weißen und schwarzen Schuhe neben einander gesehen habe. Das eigentlich Schlimme daran ist das ich mir ziemlich sicher bin das die wirklich neben einander waren! Wechselt jemand im Kino die Schuhe? Wenn ja, warum? Oder hab ich wirklich bloß extreme langeweile und war übermüdet? Aber ich bin mir so sicher, so extrem sicher. Und es würde passen! Aber ich werde es wohl nie erfahren und ziemlich bald vergessen!

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Gewissen

17 Mai, 2008

Ja, ich habe ein Gewissen und zwar eines das verdammt schnell schlecht ist. Ich bin mir nicht sicher ob das gut oder schlecht ist. Ich weiß aber das es schlecht ist wenn man weiß das man Unsinn angestellt hat und danach kein schlechtes Gewissen hat. War bei mir diese Woche leider so, jetzt wo ich weiß wie es wirklich war ist mein Gewissen so schlecht wie schon lange nicht mehr. Und etwas sehr seltenes hat eingesetzt, mir fehlen die Worte, leider die Worte um mich zu entschuldigen.

Manche meinen ich habe nicht einmal etwas getan für das ich mich entschuldigen müsste, die Person die es betrifft inklusive, aber ich habe dieses Gefühl dennoch, und es ist beinahe unerträglich. Wie gesagt, selbst sie meinte das es nicht so wild sei und sie es verstehen würde, aber die Stimmlage und der Tonfall wirkten irgendwie nicht so. Ich glaub ich hab sie schon ziemlich geschockt, was mir wirklich leid tut, aber irgendwie war ich nicht in der Lage ihr das zu sagen, oder besser gesagt es ihr so zu sagen wie ich es meine. Also so das ich sie wirklich mag und es einfach wirklich ne seltendämliche Aktion von mir war. Das eigentlich komplizierte daran war das sie mir dabei widersprochen hat, wenn man seine Entschuldigung nicht zu ende aussprechen kann dann wirkt sie nicht so wie sie wirken sollte. Und genau deshalb behält man sein schlechtes Gewissen.

Das schlimmste war eigentlich das ich dann noch mal Scheiße gebaut hat, die aber na ja, eher so Richtung kann passieren geht, aber wenn man schon mal ein schlechtes Gewissen hat…

Ich hoffe irgendwie das sie das hier liest und weiß das ich sie meine, falls ja: es tut mir leid, es war nicht so gemeint, es war einfach nur dumm, ich hoffe das dass nicht noch mal vorkommt, und falls doch, bitte, bitte schrei mich an oder verhau mich. Oder lass mich wenigstens meine Entschuldigung zu ende bringen.

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Schmerz lass nach! Schmerz?

7 Mai, 2008

Was war das verrückteste das ihr bisher getan habt? Momentan hab kann ich die Frage beantworten! Ich hatte solche Panik, es war unglaubbar. Den ganzen Tag über habe ich nur Panik geschoben! Nach Sport war ich zu wirklich nichts mehr zu gebrauchen! Der Nachhauseweg war eine wahre Zitterpartie, aber nichts im Vergleich zum Weg ins Studio. Ich war heilfroh das meine Mutter da stand. Total nervös hab ich mich dann auf den Stuhl gesetzt und alles geschehen lassen. Also das Aufzeichnen auf den Arm, auch das Rasieren ging noch, aber dann, dann hat Bobby, so hieß meine Tätowierer, die Nadel angemacht. Das klingt ungefähr so wie eine elektrische Zahnbürste. Ich wäre fast gestorben. Dann kam die Probelinie und ich muss sagen es ging, eigentlich ging es sogar ziemlich gut. Aber da ich so gut wie nichts gegessen hatte und immer noch sehr nervös war, verabschiedete sich mein Kreislauf. Nach dem ich dann dazu genötigt wurde ein Brötchen zu essen lief es sogar noch besser. Nach 2 Stunden war es dann vorbei, so starke Schmerzen waren da gar nicht! Eigentlich taten nur die ersten Linien weh, jetzt fühlt sich das ganze eher wie Sonnenbrand an. Und es sieht so geil aus!!! Ich bin echt froh das gemacht zu haben!