
die „geilste“ Woche meines Lebens
9 November, 2008Naja, fing ja schon mal gut an, Schule nach den Ferien. Fand ich schon immer zum kotzen, aber dieses mal nicht nur im übertragenen Sinne, sondern wortwörtlich. Und auch ansonsten gings mir nicht unbedingt toll. Also am Nachmittag zum Arzt. Ab da gings dann bergab und zwar nicht zu knapp. Das Leben ist nicht fair, wars nie, wirds nie sein. Diagnose: Herzprobleme! Aussage des Arztes: Herr Schüller, wenn sie Sport treiben könnten sie im moment daran sterben. Fuck! Das war einer der härtesten Schläge die ich in meinem bisherigen Leben hinnehmen musste. Kein Sport im moment, wenn ich Pech habe vielleicht nie wieder. Und dann dieses Wort: sterben. Das kommt von Tod sein, das muss man sich mal geben. Wenn ich Sport treibe, könnte ich sterben. Im ersten Moment war das nur ärgerlich, aber jetzt, nach längerem Nachdenken ist da noch etwas Anderes dazu gekommen. Angst. Ich bin 18 Jahre alt und muss damit rechnen das das Leben das ich bisher geführt habe nicht mehr möglich sein wird. Eine Partie Basketball könnte mich umbringen. Ja, Angst. Kann man nur hoffen das es nichts Schlimmes ist. Und dann bin ich bald wieder da.
Am Dienstag ist dann nichts Besonderes passiert, war auch ziemlich mit mir selber beschäftigt.
Mittwoch war auch nichts, aber echt nicht. Donnerstag dasselbe. Am Freitag hab ich dann mein 24-Stunden-Blutdruckmessgerät bekommen. Das Ding hat mich echt genervt. Alle 10 Minuten hat es sich aufgepumt, angenehm ist anders.
Freitag abend dann Kino mit Paul, James Bond Originalversion, ich hab erstaunlich viel verstanden.
Samstag dann wieder mal Kampfgericht. Früher als geplant, eine Halbzeit lang 24-Sekunden und Spieluhr, aber mach ich ja gerne. Dann das Hauptspiel, naja, standard halt.
Und heute wollte ich eigentlichmit einer Freundin essen gehen, gut sie ist krank, wusste ich ja auch, aber 1Stunde vorher abzusagen, naja, muss nicht sein!
Ich hätte mich gerne mit ihr unterhalten, aber seid wann geht es dann nach mir.
Fuck, ich weiß gar nich warum mich das so fertig macht.
Ich wollte wirklich gerne mit dir reden, schon eine ganze Weile.
Naja, danke Paul für die zweite Runde Kino, tat gut.
Diese Woche hab ich gelernt das ich Grenzen habe, heute das ich vieles überdenken muss.
Ich hasse euch alle, aber ich brauch euch.
Oh man, ja, die Woche war wohl zimelich hart für dich, aber schaffste schon;) Kopf hoch:)