Leider ist es vorbei, das Osterturnier in Wien 2008, aber nächstes Jahr wieder, nächstes Jahr wieder…
Aber fangen wir von vorne an:
Tag 1: Montag, 17. 03. 2008
Ich bin also um 7Uhr losgezogen, auf dem weg zu Kevin, wo Guido uns freundlicher Weise mit dem Auto abgeholt hat um uns zum Kino international zu fahren, von da aus sollte es dann mit dem Bus losgehen. Auf den ersten Blick war der für die vielen Leute die da standen viel zu klein, aber es geschehen Zeichen und Wunder, es passten tatsächlich alle rein, die mu14, die mu16 und die glorreichen vier der mu18, begleitet wurde diese Truppe von Sascha, Marco und Guido, komplettiert von ein paar Eltern. Nach der Verabschiedung mit vielen freundlichen Grüßen und Glückwünschen von den zurückbleibenden Eltern und Franzi ging die Reise los!
Es ging auf die Autobahn, wo Kevin mit dem Versuch, den Fernseher mit Hilfe des Lüftungsreglers lauter zu schalte, für das erste Highlight der fahrt sorgte, gefolgt von Nicks Frage ob wir schon in Polen seien, nachdem wir die Deutsch-Tschechische Grenze überquert hatten.
Ich muss zugeben das ich die meiste Zeit geschlafen hab, den abenteuerlichen Umweg in Prag habe ich dennoch mitbekommen. Wie kommt man den, bitte schön, auf die Idee mit einem Reisebus eine 2m breite Einbahnstraße entlang zu fahren?
Von Wien war dann bei der Fahrt zur Schule nicht wirklich viel zu sehn, war ja dunkel, nach 10 Stunden “on the Road”. Dann hieß es Raumsuchen im 6. Bundesrealgymnasium Marchettigasse, Wien. Wir haben ihn gefunden, naja, 19 Leute können einen Klassenraum ja gar nicht verfehlen. Für Marius, Nick, Kevin und mich stellte sich nun die Frage, was uns lieber ist: Gruppenkuscheln mit der u14, oder mit der u16, wir haben uns für die u16 entschieden. Nach kurzem “Auspacken”, also dem ausrollen der Isomatten und Schlafsäcke durften wir noch mal raus, die u18 in die eine, die u16 in die andere Richtung, Und, wer hat den McDonalds gefunden? Richtig, die endlos geniale u18! Und es gibt in Wien noch den Chickenburger für einen Euro, da es nichts zum Mittag- und Abendbrot gab, bestellten wir zu 4. 18(!) Burger. Für mich ist es ein Rätsel, wie Paul G. es geschafft hat die ganze fahrt über zu essen und sich dann in Wien zu ärgern das er denn McDonalds nicht gefunden hat.
Nick, Marius und ich hatten noch die unendliche Ehre Bambergerinnen kennen zu lernen und feststellen zu müssen das die mit berliner Mädels nicht mithalten können.
Es ging dann auch nach kurzer Taktikeinweisung für das Turnier ins “Bett”, so beschissen habe ich lange nicht mehr geschlafen!
Aber die Duschen waren genial, so sauber, das war unglaubbar, und es war die beste Entscheidung die es jemals gab so zeitig duschen zu gehen, nur so war es möglich die Dusche für sich allein zu haben.
Tag 2: Montag, 18. 03. 2008
6:00 Uhr morgens aufstehen, besser gesagt geweckt werden, von Marco, mit seinem Lieblingsspruch, ich glaube wenn ich “Auf, auf ihr Hasen, hört ihr nicht die Jäger blasen” gehört hätte, dann hätte ich einen Schreikrampf bekommen. Naja, danach durften wir das “abwechslungsreiche” frühstück genießen. Dann ging es los, das eigentliche Turnier, so machten wir uns auf den Weg zum Schulschiff, ja die u16 hat auf einem Schiff gespielt. Das war sogar ne relativ gute Halle. Gegen Augsburg begann die Siegesserie mit einem 65:25 Erfolg. Gleich nach dem Mittagessen in der Stadthalle ging es mit weiter, diesmal war San Vendemiano an der Reihe, 49:45 hieß es am Ende für das Team aus Berlin.
für einen Teil der Mannschaft war der Spieltag damit zu ende, doch nicht für alle, einige Wenige hatten die Ehre die mu18 bei ihrer 43:70 Niederlage gegen Homberg zu unterstützen. Ziemlich depressed und hungrig ging es in die Stadthalle zum Abendbrot, danach für die Drei-Mann-Group, bestehend aus Nick, Marius und mir zu McDonalds, ich denke, ohne die amerikanische Fast-Food-Kette wären wir verhungert, weil eins steht fest, ich hab zwar von Tag zu Tag besser geschlafen, aber das essen wurde zum Ausgleich immer schlechter.
Tag 3: Mittwoch, 19, 03, 2008
Noch mal um 6 aufstehen, wieder der selbe Spruch, das selbe leckere Essen, wieder auf zum Spiel, aber andere Halle. Zum Spiel gegen Trieste ging es wieder in die Grimmgasse, wo die u18 alle ihre Niederlagen feierte; 50:83 haben uns die Italiener in die internationalen Schranken gewiesen. Den Rest des Tages ist die Drei-Mann-Group(DMG) auf eigene Faust durch Wien gezogen. Die u16 indes feierte den höchsten Sieg der Gruppenphase: 103:20 wurde ZSSDI besiegt. Am Abend sahen wir dann den nächsten und leider letzen Sieg der u16. Jordan Stars aus Jordanien:22, Berlin Baskets: 61.
Während der noch gefeiert wurde, ging die DMG zu McDonalds und bezahlten unsere Burger selber, schön blöd, als wir in die Unterkunft kamen lud Marco alle zum essen ein, wir waren aber zu satt. So machten wir uns einen schönen Abend und nutzen die Gelegenheit zu duschen während die Duschen leer waren.
Tag 4: Donnerstag, 20. 03. 2008
Endlich mal ein bisschen länger schlafen, die Play-Offs der u16 begannen erst 10:30Uhr. Leider waren sie eine Stunde später auch schon wieder vorbei. 54:69 gegen Ludwigsburg war die einzige Niederlage des Turniers, leider zum schlechtesten Zeitpunkt. Nach dem Mittagessen ging es zu den Spielen der u18, Pollingen (52:58(SCHEIß SCHIRIS!)) und die 64:89 Niederlage gegen Vienna 87 komplettierten das Osterturnier.
Am Abend chillte dann so ziemlich jeder für sich, weil keiner so wirklich zu irgendwas Lust hatte.
Achja, am Donnerstag hab ich auch Chris kennen gelernt, zum Glück ein netter Kerl, eine andere hätte mir für den Satz “Ich soll dich von deiner Freundin schön grüßen” eine gedrückt, aber er wusste zum Glück wer ich bin, woher weiß ich nicht (Danke für die scheinbar ziemlich gute Mundpropaganda)!
Tag 5: Freitag, 21. 03. 2008
Endlich ausschlafen! Danach zocken auf dem Innenhof, ich als Schiri. Ja, ich hatte für ein paar Stunden keine Freunde mehr. Nach dem Mittagessen bleiben wir alle in der Wiener Stadthalle und sahen uns diverse Spiele an und natürlich den Slam-Dunk-Contest. Am Abend bin ich dann mit Marius, Nick, Felix, Benny und Konsti losgezogen, die Shoppingmeile von Wien erkunden, naja, gab nicht viel zu sehen, war ja alles schon zu. Aber 2 Hummer H2 zur selben Zeit, an der selben Kreuzung ist schon nicht schlecht. Um uns müde zu machen sind wir noch um die Wette die Runter-Rolltreppe hochgelaufen. Hat nichts genützt, im “Hotel” gab’s zuviel zum lachen, wir waren viel zu aufgedreht um zu schlafen.
Tag 6: Samstag, 22. 03. 2008
Den Vormittag vergammelt und dann ging mit dem Bus wieder nach Hause. Viel war da nicht!
Zusammenfassend kann ich ehrlichen Herzens behaupten das es mir sehr viel Spaß gemacht hat eine Woche mit dieser Truppe zu verbringen, ich freue mich auf das nächste Wien, oder um aus dem Berlin Basket Forum zu zitieren: “Wenn der Hase wieder dunkt”